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Die ersten Spenden für Fin sind da

Die Anteilnahme für das dreijährige Waisenkind ist groß. Derweil untersucht die Staatsanwaltschaft weiter den tödlichen Unfall der Eltern.

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Von Jens Ostrowski

Strehla. Nur wenige Tage nach dem Aufruf der SZ vermeldet der ASB Riesa die ersten Spenden für den dreijährigen Fin, der am Sonntag vor einer Woche bei einem tragischen Unfall seine Eltern verloren hat. Fin lebt seitdem im Kinderheim in Strehla. Die SZ hat gemeinsam mit ASB und Strehlaer Carnevals Club ein Spendenkonto eingerichtet. Das Geld soll für die Zukunft des Jungen angelegt werden – und ihm möglicherweise auch noch ein neues Kinderzimmer ermöglichen.

Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft Dresden mitgeteilt, dass die Untersuchungen zu dem Unfall noch nicht abgeschlossen seien. Bei der Obduktion der Leichen des 24 und 25 Jahre alten Paares soll auch geprüft werden, ob der Fahrer möglicherweise unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss gestanden habe. Das sei aber eine Routineüberprüfung. Das Auto war bei Regen von der Straße abgekommen, gegen einen Baum geprallt und in Flammen aufgegangen.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Riesa hat ein Spendenkonto eingerichtet. Das Geld soll für die Zukunft von Fin angelegt werden: Stichwort „FIN“, BLZ: 870 700 24, Konto: 660 805 300