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Die Frau dazwischen

Heidrun Cernik wird die Copitzer Stadtteilmanagerin. Sie sieht sich als Mittlerin zwischen den Bürgern und der Verwaltung.

© Daniel Förster

Von Maria Trixa

Am 7. Januar wird Heidrun Cernik ihre erste Sprechstunde abhalten. Die 53-Jährige tritt dann ihre neue Arbeit als Copitzer Stadtteilmanagerin an. Zweimal wöchentlich will sie im Stadtteiltreff auf der Schillerstraße 35 ein offenes Ohr für Probleme und Fragen der Einwohner haben. „Ich freue mich besonders darauf, mit vielen engagierten Bürgern ins Gespräch zu kommen“, sagt die gebürtige Görlitzerin, die ihre Kindheit in Graupa verbrachte. In der Gemeindeverwaltung Graupa arbeitete Heidrun Cernik seit 1993. Seit 1999 ist sie Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Pirna. Hier war sie für das Finanzwesen tätig und lernte dabei verschiedene Bereiche wie Bau sowie Kultur, Jugend und Sport kennen.

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Privat verbindet sie viel mit Pirna, sie ist Mitglied im Graupaer Sportverein und schwimmt regelmäßig im Geibeltbad. Auch eine ihrer beiden Töchter wohnt in Pirna. Für Copitz begeistert sich Heidrun Cernik schon seit über zehn Jahren. Damals zogen ihre Eltern in den Pirnaer Stadtteil. „Vieles gefällt mir schon sehr gut. Es gibt viel Grün und ausreichend Möglichkeiten zum Einkaufen“, sagt sie. Für alle Dinge, die noch nicht so gut funktionieren, möchte sie künftig die Mittlerin zwischen den Bürgern und der Stadtverwaltung sein.

Nach eineinhalb Jahren bekommt Copitz wieder eine Stadtteilmanagerin. Heidrun Cerniks Vorgängerin ging in den Ruhestand. Ihre Stelle wurde über den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Stadt hat den Posten nun fest eingerichtet. Die Stelle wurde intern ausgeschrieben. Heidrun Cernik setzte sich gegen vier Mitbewerber durch.