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Die fünf Sorgen des Arbeitsagentur-Chefs

Geht Deutschlands größter Behörde die Arbeit aus? Warum Detlef Scheele Nein sagt.

Von Georg Moeritz
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Detlef Scheele leitet seit drei Jahren die Bundesagentur für Arbeit. Er will Vorbeugung organisieren – doch dafür müssen Arbeitgeber sagen, was bald gebraucht wird.
Detlef Scheele leitet seit drei Jahren die Bundesagentur für Arbeit. Er will Vorbeugung organisieren – doch dafür müssen Arbeitgeber sagen, was bald gebraucht wird. © dpa/Nicolas Armer

Dresden/Nürnberg.In Bischofswerda und Radeberg gibt es schon keine Büros der Arbeitsagentur mehr. Sie wurden eingespart aus Mangel an Erwerbslosen. Die Arbeitslosigkeit sinkt seit Jahren, und dennoch geht Detlef Scheele die Arbeit nicht aus. Seit drei Jahren leitet der 63-Jährige die Bundesagentur in Nürnberg. Er war schon Geschäftsführer einer Beschäftigungsgesellschaft und SPD-Sozialsenator in Hamburg. Jetzt sorgt er sich etwa um die Löhne in der Lausitz und darum, dass es Fachkräftemangel und Langzeitarbeitslosigkeit gibt – zur gleichen Zeit, im gleichen Land.

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