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Die Jugendclubs und ihre Helfer im Elbland

Streetworker suchen Jugendliche an ihren Treffpunkten auf. Meist arbeiten sie in den Großstädten. Auf dem Land lohnt sich ihre Arbeit jedoch ebenfalls, weil die Fläche groß, die Zahl der Jugendlichen pro Dorf aber gering ist.

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Streetworker suchen Jugendliche an ihren Treffpunkten auf. Meist arbeiten sie in den Großstädten. Auf dem Land lohnt sich ihre Arbeit jedoch ebenfalls, weil die Fläche groß, die Zahl der Jugendlichen pro Dorf aber gering ist. Im Elbland teilen sich meist mehrere Gemeinden einen Sozialarbeiter. Gefördert werden sie durch den Landkreis, den Freistaat Sachsen, über Bundesprojekte oder andere, nicht staatliche Träger, etwa aus der Wohlfahrtspflege.

Landkreis Meißen: Hier gibt es nach Angaben des Landratsamtes zwölf Jugendhäuser und acht Streetworker. Der Landkreis gibt jährlich etwa 870 000 Euro aus. Hinzu kommen rund 60 selbstverwaltete Jugendclubs, die mit 15 000 Euro/Jahr gefördert werden.

Landkreis Riesa-Großenhain: Hier weist das Jugendamt 78 Einrichtungen der offenen Jugendarbeit aus. 30 Sozialarbeiter sind angestellt. Darunter sind acht Streetworker, wie eine kleine Anfrage im Landtag ergab. Ein weiterer mobiler Sozialarbeiter kommt Anfang des Jahres hinzu. Sein Gebiet ist Großenhain, Ebersbach, Lampertswalde, Priestewitz, Schönfeld, Tauscha, Thiendorf, Weißig, Wildenhain und Zabeltitz. Der Landkreis fördert die Jugendarbeit mit einer halben Million Euro/Jahr.