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Die Kämpferin

Christine Lorenz ist immer sachlich und um das Wohl der anderen bedacht – und messerscharf kritisch.

Von Wulf Stibenz

Wenn ein Name mit Fairness, Sachlichkeit und Menschlichkeit in Nieskys Stadtpolitik in Verbindung gebracht werden muss, ist es der von Christine Lorenz. Mit einem Sitz für die SPD im Stadtrat hat sie ihre politische Haltung nie an diese drei Buchstaben gebunden. Das hat mir immer gewaltig imponiert. Während viele ihrer Kollegen zur Unterstützung der Argumentation auch gerne die Partei oder Wählervereinigung ins Spiel gebracht haben, hat Christine Lorenz ihre politischen Ideale gelebt und nie verbal betont.

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Kompetenz in der Vermögensbetreuung
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Geld sicher und gut anlegen? Das ist in Zeiten der Nullzinspolitik nicht einfach. Deshalb sollte man sich gerade jetzt gut beraten lassen.

Und Rückgrat, meine Herren, das hat sie. Es ist immer der Mensch mit Verantwortung für seine Mitmenschen gewesen, der in jeder Diskussion für Christine Lorenz das Allesentscheidende gewesen ist. Geld, Zeit, Machbarkeit – alles wichtige Indikatoren für eine vernunftgeleitete Entscheidung. Aber niemals die Menschen und ihr Glück dabei in die zweite Reihe zu stellen, nötigt Respekt ab. Zugleich hat Christine Lorenz aus Sicht des Journalisten, trotz ihres trockenen Humors, die Stadtpolitik ernst genommen. Nie ist sie unvorbereitet gewesen. Wenn sie ihre Meinung zur Entscheidungsfindung eingebracht hat, haben ihre Argumente punktgenau gesessen, ihre Kritik war messerscharf, ihre Position glasklar. Auch Christine Lorenz gibt ihren Ratssitz ab. Aber in diese Fußstapfen möchte ich nicht treten müssen.