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Die Kraft aus der Tube

Sascha Kühn plant im Dresdner Villenviertel Weißer Hirsch eine Gigafactory für Mini-Kraftwerke, die E-Autos leichter machen.

Von Ines Mallek-Klein
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In Dresden werden Tubes unter Reinraumbedingungen beschichtet. Bei den Tubes, die Sascha Kühn zeigt, handelt es sich um kleine metallisch beschichtete Röhrchen, die aus Gas Strom erzeugen.
In Dresden werden Tubes unter Reinraumbedingungen beschichtet. Bei den Tubes, die Sascha Kühn zeigt, handelt es sich um kleine metallisch beschichtete Röhrchen, die aus Gas Strom erzeugen. © Foto: Thomas Kretschel

Die graue, mit einem Zugangscode gesicherte Stahltür fällt geräuschvoll ins Schloss. Sascha Kühn schaut sich noch einmal um, vorsichtshalber. Hier soll ja nicht jeder einfach so hereinspazieren können. Hier in der Werkhalle wird das neue Unternehmen von Sascha Kühn künftig die Tubes herstellen, denen die Firma ihren Namen verdankt. Es sind kleine Röhrchen aus Metall, nicht viel länger als ein Zahnstocher. In ihrer Mitte haben sie ein Loch, knapp einen Millimeter groß. Das Loch ist wichtig, denn dadurch wird später das Gas geleitet, mit dessen Hilfe die Tubes Energie erzeugen. Möglich machen das Nanobeschichtungen, die einzeln auf den Röhrchen aufgebracht werden. Die Schichten haben eine extrem hohe Dichte und dafür später eine sehr kleine Korngröße.

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