merken
PLUS

Die Krippe für die Studenten

Die Kita Schreberstraße wurde vor 40 Jahren eröffnet. Sie hatte lange eine besondere Funktion.

Die Kita „Kinderland am Wiesenhang“ feiert 40-jähriges Bestehen. Zum Tag der offenen Tür ließen es sich viele Ehemalige nicht nehmen, wieder einmal im Haus an der Schreberstraße in Potschappel vorbeizuschauen. „Es war gut besucht. Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden. Auch der Oberbürgermeister und die Amtsleiterin der Stadt waren da“, sagt Kita-Leiterin Christiane Keilig-Förster. Zudem schauten sich am Wochenende – neben den derzeitigen – auch viele ehemalige Kinder, Erzieher und auch Auszubildende um.

Die Krippe war bis 1990 die Ausbildungskinderkrippe im damaligen Kreis Freital. Allen Studenten, die in der Fachrichtung Krippenpädagogik studierten, ist sie daher bekannt. „Wir hatten Gäste, die teils vor 30 Jahren hier ihre Ausbildung gemacht hatten“, sagt Keilig-Förster. Was alle Gäste aus früheren Zeiten einte: Sie staunten nicht schlecht, was sich über die Jahre alles verändert hat – von der Fassade über die Raumaufteilung bis zur Ausstattung.

Vater, Mutter und Kinder

sind eine wunderbare Kombination. Sie kann viel Spaß machen, aber auch Arbeit und Ärger. Tipps, Tricks und Themen zu allem, was mit Familie und Erziehung zu tun hat, gibts in einer besonderen Themenwelt von sächsische.de.

Die Kita wurde am 31. Januar 1975 als Wochenkinderkrippe eröffnet. 1979 wurde daraus eine Tageseinrichtung für 90 Kinder. Die Plätze waren gefragt und immer voll belegt, heißt es. Bis 1993 gehörte die Einrichtung der Stadt. 1994 ging die Trägerschaft an das DRK, 2008 an die ehemalige städtische Sozialfirma Gabs und 2012 schließlich wieder an die Stadt. Heute werden hier 146 Kinder ab einem Jahr von 16 Erzieherinnen betreut. Seit 2011 ist die Kita ein „Haus der kleinen Forscher“. Das prägt die pädagogische Arbeit. (SZ/wei)