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Die Laubegaster Werft ist verkauft

Der bisherige Eigentümer Reinhard Saal betrachtet sie immer noch als Liebhaberobjekt. Doch er zieht sich komplett aus Dresden zurück.

Von Kay Haufe
 2 Min.
2013 hat Reinhardt Saal die Werft gekauft und sanieren lassen. Inzwischen hat sie einen neuen Besitzer.
2013 hat Reinhardt Saal die Werft gekauft und sanieren lassen. Inzwischen hat sie einen neuen Besitzer. © Christian Juppe

Die Laubegaster Werft hat einen neuen Besitzer. Unternehmer Reinhard Saal hat sie an einen Dresdner Investor verkauft.

Der neue Eigentümer will namentlich aber nicht genannt werden, bestätigt Saal der Sächsischen Zeitung. Saal hatte die Werft erst 2013 erworben und sie damals als Liebhaberobjekt bezeichnet. „Das ist sie auch nach wie vor. Doch ich ziehe mich jetzt komplett aus Dresden zurück“, sagt Saal.

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Seine Enttäuschung darüber, dass er ein Objekt gegenüber dem Herzogin Garten nicht bauen darf, ist groß. Anstelle des Glaspavillons an der Ostra-Allee wollte er dort einen viergeschossigen Neubau mit Wohnungen und einem Café im Erdgeschoss errichten. Doch das Landesamt für Denkmalpflege erklärt, dass dies eine schützenswerte Fläche ist, die nicht so hoch bebaut werden dürfe. „Ich bin so enttäuscht von der Stadt, weil ich im Vorfeld alles geklärt hatte, dann aber die Meinung geändert wurde“, sagt er. Mehrere Hunderttausend Euro hatte er nach eigener Angabe bereits dafür ausgegeben. Nun gehe er dahin zurück, wo man sein Engagement schätzt. In Herzogswalde bei Wilsdruff, wo er neben Wohnhäusern auch einen Golfplatz gebaut hat, will er weiter investieren.

Nach eigenen Angaben hat Saal die Werft für rund zwei Millionen Euro saniert. Strom- und Wasserleitungen sowie die Heizung wurden erneuert, neue Fenster sind eingebaut, Büro- und Sanitärräume sind entstanden. Im Außengelände ließ Saal die Straße und den Anleger in Ordnung bringen. „Auch der neue Eigentümer hat es als Liebhaberobjekt empfunden.“

Der muss nun wohl erst mal einen Termin mit der Sächsischen Dampfschiffahrt vereinbaren, die die Werft für Reparaturzwecke bis 2025 gemietet hat. „Wenn ich finanziell wieder auf sicheren Beinen stehe, werde ich natürlich den Kontakt zu dem neuen Eigentümer suchen und mal im Gespräch ausloten, was er vor hat und was seine Pläne sind. Und dann wird man sehen, was sich daraus entwickelt“, sagt Karin Hildebrandt, die Geschäftsführerin der Dampfschiffahrt. Wer der neue Eigentümer ist, weiß sie nicht.

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Ein weiterer Mieter ist die Schaaf Yachtbau GmbH & Co.KG, deren Mutterfirma die Solarimpact in der Schweiz ist. Sie arbeitet derzeit an einem Tenderboot, das im Rahmen des Cannes Yacht Festival im September präsentiert werden soll. „Wir glauben nicht, dass es durch den Eigentümerwechsel Probleme für uns gibt“, sagt Geschäftsführer Björn Scheidewig.

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