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Die Leidenschaft ging verloren

Es ist Zeit für ein klares Bekenntnis zur Stadthalle. Die Stadt soll endlich agieren – statt nur zu reagieren.

Von Renate Schwarze

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Was wir brauchen, ist ein klares Bekenntnis zur Stadthalle, das auch den Reden der Neujahrsempfänge und bevorstehenden Wahlen standhält. Wie kann dieses Ziel erreicht werden? Dazu müssen wir, wie das in einer Stadtgesellschaft üblich ist, dieses Thema mit der Bürgerschaft diskutieren. Bereitschaft dazu signalisiert nicht nur der Förderverein der Stadthalle.

Wie Siegfried Deinege in seiner Neujahrsrede selbst anführte und was letztlich dazu führte, die Sanierung nicht zu beginnen, war lediglich „der zur Verfügung stehende Zeitrahmen, in dem das Projekt nicht fertig zu stellen war und möglicherweise zur Rückzahlung der Fördermittel geführt hätte. Um finanziellen Schaden von der Stadt abzuhalten, wurde dieser Beschluss letztlich im Stadtrat gefasst. Aber wie ist es mit immateriellen Schäden, wie Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit?

Seit diesem Rückzug ist die Leidenschaft verloren gegangen, mit der wir vorher für die Komplettsanierung der Stadthalle votierten. Die 2012 im Haushalt vorhandenen Eigenmittel zur Sanierung sind in andere Projekte geflossen. Reagieren statt agieren, je nach öffentlicher Wirksamkeit ist jedoch für ein solches Projekt, das alle Altersgruppen tendiert, nicht zielführend und kann nicht die Herangehensweise für die künftige Entwicklung unserer Europastadt sein.

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