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Die letzte Umfrage vor der Landtagswahl

Erneut wurden Wähler in Sachsen im Auftrag des ZDF befragt. Das Ergebnis zeigt: Die CDU legt weiter vor, doch viele Bürger haben sich noch nicht entschieden.

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Die Forschungsgruppe Wahlen hat in den vergangenen drei Tagen erneut Wähler in Sachsen telefonisch befragt, welche Partei sie bei der kommenden Landtagswahl auf dem Zettel ankreuzen würden. Die Ergebnisse zeigen, dass die CDU vor allem dank Ministerpräsident Michael Kretschmer deutlich vorn liegen könnte.

Die CDU käme laut der Befragung auf 32 Prozent (plus 1 im Vergleich zur Vorwoche), die AfD auf 24,5 Prozent, was etwas weniger wäre als noch vor einer Woche. Die Linke bleibt unverändert bei 14 Prozent. Zulegen können die Grünen um ein Prozent auf 11 Prozent. Die SPD bekäme laut ZDF-Politbarometer 8,5 Prozent (minus 0,5), die FDP hätte unverändert 5 Prozent, ebenso wie die anderen Parteien. 

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© ZDF-Politbarometer Extra II

Die 1.657 befragten Wahlberechtigten sollten außerdem angeben, welchen Ministerpräsidenten sie sich für Sachsen wünschen. Hier fällt das Ergebnis deutlich aus: im Vergleich zum AfD-Spitzenkandidaten Jörg Urban (9 Prozent) erhielt Michael Kretschmer (CDU) 67 Prozent. Sollen sich die Wähler zwischen Kretschmer und dem Linken-Spitzenkandidaten Rico Gebhardt entscheiden, sind sich die Befragten nicht mehr ganz so sicher: Gebhardt bekäme 9 Prozent, Kretschmer 62 Prozent. Die fehlenden Stimmen zu 100 Prozent sind entweder durch die Antworten „kenne ich nicht“, „weiß nicht“ oder „weder noch“ begründet.

© ZDF-Politbarometer Extra II

Die ZDF-Chefredaktion betont, dass es sich bei der Umfrage lediglich um ein Stimmungsbild zum jetzigen Zeitpunkt handle, nicht um eine endgültige Prognose zur Landtagswahl am Sonntag. Zum einen müssen statistische Fehlerbereiche von Umfragen berücksichtigt werden. "Darüber hinaus kann es bis zum Wahlsonntag für die verschiedenen Parteien durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge noch zu entscheidenden Veränderungen kommen", heißt es in der Pressemitteilung.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt: 33 Prozent der Befragten wissen zurzeit noch nicht sicher, wen oder ob sie überhaupt wählen wollen. 

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Für die Erhebung wurden von der Forschungsgruppe Wahlen in der Zeit vom 26. bis 29.8.2019 insgesamt 1.657 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte in Sachsen telefonisch befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die dortige wahlberechtigte Bevölkerung. (SZ)

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