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Die Linke schließt ihr Büro

Nach 30 Jahren gibt es erstmals kein Büro der Linken mehr in Großenhain.

Kerstin Lauterbach und Harald Kühne schließen die Tür des leergeräumten Büros in Großenhain ab. Eine neue Anlaufstelle ist demnächst nicht geplant.
Kerstin Lauterbach und Harald Kühne schließen die Tür des leergeräumten Büros in Großenhain ab. Eine neue Anlaufstelle ist demnächst nicht geplant. © Anne Hübschmann

Großenhain. Auch ohne das ernüchternde Ergebnis für Die Linke bei der Landtagswahl war klar, dass dieser Tag kommt. Kerstin Lauterbach ist zur Landtagswahl nicht mehr angetreten und Harald Kühne geht in den Ruhestand. Damit schließt zum 1. Oktober das Bürgerbüro der Linken in Großenhain an der Dresdner Straße. 

Am Freitagvormittag hat Kerstin Lauterbach abgeschlossen. Die Partei hätte noch bis Ende des Monats bleiben können, doch da es einen Nachmieter gibt, handelte man kurzentschlossen in dessen Sinne. Damit geht eine fast 30 jährige Ära zu Ende, die mit Brigitte Zschoche begonnen hat und durch Caren Lay und Kerstin Lauterbach weitergeführt wurde.

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