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Die Linken dürfen das?

Ein Kommentar von SZ-Reporterin Jana Ulbrich. 

SZ-Reporterin Jana Ulbrich.
SZ-Reporterin Jana Ulbrich. © Foto: Matthias Weber

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Gewaltiger Eklat um einen Facebook-Klick

Gewaltiger Eklat um einen Facebook-Klick

Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker hat sich für ein Punkrock-Konzert interessiert. Im sozialen Netzwerk entbrennt ein Sturm der Entrüstung.

Es geht hier gar nicht in erster Linie um einen versehentlichen Mouse-Klick des Zittauer Oberbürgermeisters. Dass der in den sozialen Netzwerken einer Kleinstadt, in der sich alles schnell herumspricht und viele vieles zu sagen haben, einen Eklat auslöst, ist vorhersehbar. Das eigentliche Problem, das in dieser Debatte zum Vorschein kommt, ist ein ganz anderes: Mit welcher Arroganz und Selbstverständnis die linke Szene für sich in Anspruch nimmt, provozieren zu dürfen. Was würde es heißen, wenn auf rechtsextremen Veranstaltungsankündigungen "Deutschland über alles!" stehen würde? Das wäre staatsfeindliche Hetze und ein Fall für das Strafrecht. Und die Linken dürfen ungestraft "Deutschland verrecke!" schreiben? Weil es Provokation ist? Oder Kunst? Oder Satire? Allein mit jugendlichem Übereifer ist nicht zu erklären, dass man sich solcher Worte bedient. Auch nicht als Provokation. Extremismus schadet in jeder Form. 

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