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Die Mädchen und Jungen des Hortes sollen in die Grundschule einziehen

In den nächsten Wochen bauen Handwerker die Sanitäranlagen und die Küche um. Die Arbeiten erfolgen nach Schulschluss.

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Von Sylvia Mende

Der Startschuss für den Ausbau des zweiten Obergeschosses der Grundschule ist gefallen. Künftig sollen die 90 Hortkinder hier ihr neues Domizil erhalten.

Gestern trafen sich die Verantwortlichen zu einer sogenannten Bauanlaufberatung. Abgesprochen wurden die vorerst anstehenden Arbeiten. Zunächst wird mit der Sanierung der Toilettenanlage und der Küche begonnen. Der Bauhof hat schon die alten Toiletten abgerissen. Für die Bauleistungen ist das Baugeschäft Konrad aus Zschaitz zuständig. Geschäftsführerin Kerstin Konrad gab bei einer beschränkten Ausschreibung das wirtschaftlichste von fünf Angeboten ab. In der nächsten Woche sollen ihre Mitarbeiter mit dem Herausreißen des Fußbodens beginnen. Aber erst, wenn die Schulzeit vorüber ist. Die Verantwortlichen einigten sich auf einen Arbeitsbeginn ab 14 Uhr. „Wir wollen den Ablauf so günstig wie möglich gestalten, vor allem für unsere Kinder. Der Schulbetrieb darf nicht nachhaltig gestört werden. Zu klären sind ebenfalls Lagerplätze im Außenbereich“, so Bürgermeisterin Gisela Reibig. Außerdem können die alten Klassenräume im zweiten Obergeschoss noch als Materiallager genutzt werden. Kerstin Konrad machte darauf aufmerksam, dass die Schule sehr hellhörig sei, da die Dämmung sehr zu wünschen übrig lasse.

Auftrag für Elektroinstallation

Die Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsarbeiten übernimmt die Otto Dämmig GmbH aus Neuseußlitz. Auch hier gab es eine beschränkte Ausschreibung. Zur Gemeinderatssitzung am 11. Februar soll der Auftrag für die Elektroinstallation vergeben werden. Ein weiterer Bauabschnitt sind dann die Sicherheitstechnik und der Bau eines zweiten Fluchtweges. Für diese Vorhaben gibt es noch Abstimmungsbedarf zwischen der Bildungsagentur, dem Sozialministerium und der Gemeinde. Bei dem derzeitigen Umbau handle es sich um eine reine Innenmaßnahme. Von außen würden keine Veränderungen sichtbar, so die Bürgermeisterin. Gebaut werden soll so schnell wie möglich, so die Bürgermeisterin.