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Die meisten Dresdner stimmen für die Kartoffelsorte Marbel

Herbstmarkt. Mit einem Fest auf dem Altmarkt hat ein Verein für die Qualität sächsischer Erdäpfel geworben.

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Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel. Und die Bezeichnung Erdäpfel nicht nur ein Synonym. „Produkte, die den Namen Erdäpfel – Kartoffeln aus Sachsen tragen dürfen, müssen mindestens acht Qualitätskontrollen durchlaufen. Sie sind zudem umweltgerecht angebaut“, sagt Ariane Weiß, Geschäftsführerin des Sächsischen Qualitätskartoffelverband e. V. Um für die gesunden Knollen zu werben, hatte der Verein zum Herbstfest auf dem Dresdner Altmarkt ein Zelt aufgebaut.

„Eigentlich bin ich ja zum Marathon nach Dresden gekommen, aber es ist schön, dass in der Stadt so viel los ist“, sagt Ehrhard Schulz aus Kassel. So nahm er am Kartoffelschäl-Wettbewerb teil und belegte in seiner Zwischenrunde einen zweiten Platz. Zur Siegerin und „Sächsischen Schälmeisterin 2006“ wurde gestern Abend Herta Fanselow gekürt. In drei Minuten hatte sie 2,175 Kilogramm Kartoffeln von ihrer Schale befreit. Auch bei der Suche nach der schmackhaftesten Sorte wurde es eng. Mit zwei Prozent Vorsprung landete die vorwiegend festkochende Sorte Marabel auf dem ersten Platz. (SZ/kle)