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Die moderne Technik muss besser werden

über die Fehlalarme an Brandmeldeanlagen

Frank Oehl

Wenn Kameraden alarmiert werden, haben sie zügig zur Stelle zu sein. Das wird geübt, wann immer es geht. Das wird abgesichert, wie es die Tageseinsatzbereitschaft ermöglicht. Und das passiert auch, wenn unter Umständen nur ein Fehlalarm die Ursache nächtlicher Ruhestörung war. Letzteres freilich ist misslich, auch, weil es immer wieder vorkommt. Rein statistisch gesehen sogar mehr im Landkreis Bautzen als früher. Weil es mehr und mehr Brandmeldeanlagen gibt, heißt es. Und die neue Technik hat offenbar noch ihre Macken.

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Dabei ist sie gut und richtig, wie auch der Kamenzer Gemeindewehrleiter betont. Und die Anlagen sind auch besser geworden, wie Volker Lutterberg nachschiebt. Dieser weitergehende Gedanke macht aber auch deutlich, dass es offenbar noch Reserven der Modernität gibt. Offenbar schätzt der Brandmelder die Situation manchmal falsch ein. Das erfahren die Feuerausmacher immer erst vor Ort. Wie ist dem abzuhelfen? Nur durch noch genauere Diagnose des Automaten. Er reagiert auf optische Veränderungen oder Temperaturwechsel. Oder beides. Wenn es gelänge, z.B. in Heimen einen internen Rückschluss auf einen wirklichen Brand vor der Alarmierung der Kräfte zu bekommen, könnte manche Wehr im Bett bleiben. Ist das möglich?