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Die Nacht nach der Abschlussfeier

Mit einem Theaterstück beenden die Zehntklässler ihre Ausbildung im künstlerischen Profil. Der Auftritt ist morgen.

Das Lampenfieber der 23 jungen Leute ist förmlich zu spüren. Die letzte Probe ist fast zu Ende. Morgen Abend werden sie auf der Bühne in der HarthArena stehen und das Stück „Cui bono“ – „Oder die Nacht nach der Abschlussfeier“ aufführen.

Das Original von Vladimir Tendrjakow wurde von Lehrer Torsten Kittler umgeschrieben und den aktuellen Verhältnissen angepasst. Eigentlich müssten die Schüler glücklich sein. Sie haben das Abitur in der Tasche. Doch die Rede der besten Schülerin zur Zeugnisausgabe endet mit den Worten: Ich habe Angst“. Auf der Bühne ist zu erleben wie sich Lehrer und Schüler Gedanken machen, was schief gelaufen ist, warum sich die Jugendlichen nicht auf das Leben nach der Schule vorbereitet fühlen.

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Sechs Bilder wurden einstudiert. Zwischen ihnen gibt es Chorgesang und zweimal singt Sina Klimiuk Solo. Sie hat die Texte geschrieben und die Lieder komponiert. Unterstützung gibt es bei den Darbietungen von Friedmann Schmidt. Den Chorgesang hat der neue Musiklehrer Tobias Melzer mit den Jugendlichen einstudiert. Die Lehrer Torsten Kittler und Heike Fechner, die das künstlerische Profil leiten, studierten mit den jungen Leuten nicht nur die Texte ein. Auch die Requisiten wurden hergestellt, die Schüler übernehmen das Einräumen der HarthArena und den Verkauf von Getränken sowie der Eintrittkarten. Diese kosten 2,50 Euro. „Das muss sein, um die entstandenen Kosten zu decken. Wir müssen zum Beispiel auch für die Nutzung der Bühne und der HarthArena bezahlen. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen“, sagte Torsten Kittler. Es wäre natürlich schöner, wenn der Profilunterricht auch vonseiten des Kultus mehr Unterstützung bekommen würde. Froh sind die Künstler, dass sie Hewi-Tec bei der Technik unterstützt. Eingeladen, sich das Stück anzusehen, sind alle Interessierten. Einlass in die Hart-Arena ist morgen ab 17.15 Uhr. Das Stück beginnt um 18 Uhr. (DA/me)