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Die nächste Sonderschau ist noch ungewiss

Die Öffnungszeiten des Reichenbacher Ackerbürgermuseums haben sich verkürzt (SZ berichtete). Das liege daran, dass weiterführende Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) nicht nahtlos ineinander übergingen, erklärt Steffen Menzel.

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Die Öffnungszeiten des Reichenbacher Ackerbürgermuseums haben sich verkürzt (SZ berichtete). Das liege daran, dass weiterführende Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) nicht nahtlos ineinander übergingen, erklärt Steffen Menzel. Die Folge war ein Personalmangel. Der Geschäftsführer der Museumsverbund gGmbH, zu der das Reichenbacher Haus gehört, gibt an, dass für Anfang Oktober zwei neue ABM genehmigt wurden. Die beiden Mitarbeiter werden sich um Sonderausstellungen ebenso kümmern wie um das Knüpfen von Kontakten und um die Arbeit an Projekten. Eins davon ist die neue Bienenausstellung.

Im April diesen Jahres zog sich der mit vor Ort anwesende Bienenzüchterverein aus den Räumlichkeiten zurück. Grund dafür waren unterschiedliche Meinungsauffassungen zur weiteren Nutzung seiner Exponate „Doch wir wollen der Öffentlichkeit im Laufe der Zeit wieder die Honigproduktion von der Blüte bis zum Glas präsentieren“, so Steffen Menzel. Private Imkerfreunde hätten schon ihr Interesse an Mitarbeit bekundet. Ein Teil der Exponate sei noch von ehemaligen Ausstellungen vorhanden. Nun wird zusätzlich ein freiwilliger Imker gesucht, der Lust hat, ein Bienenvolk bereitzustellen und in der Schaubeute zu betreuen.

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf das Weinfest am 18. Oktober, das in diesem Jahr seine Premiere erlebt. Ob allerdings die geplante Sonderausstellung zu den „Historischen Postkarten“ Ende des nächsten Monats auf die Beine gestellt wird, steht derzeit noch nicht fest, hieß es. (cp)

Interessierte Imker können sich unter Telefon 035826/6 05 60 (Sitz Museumsverbund) melden. Ackerbürgermuseum Reichenbach, Görlitzer Straße 25, Öffnungszeiten: täglich außer montags von 13 bis 17 Uhr.