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Kommentar: Die Prioritäten sind gesetzt

Thomas Staudt über das leidige Thema Straßenbau

© Wolfgang Wittchen

Die Anwohner, die das Nieskyer Rathaus mit Anrufen bombardieren, haben schon Recht – ganz gleich, ob sie in der Goethe-, der Puschkinstraße oder wo auch immer wohnen: Wenn es sich nicht um Bundes- oder Staatsstraßen handelt, ist die Kommune für den Straßenbau zuständig. Die Bürger zahlen Steuern, und dafür werden unter anderem die Straßen in Ordnung gehalten. Und wenn die Verwaltungsmitarbeiter nicht reagieren, macht man eben ein wenig Dampf. Ein kleiner Schubs kann hilfreich sein.

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Aber für gewöhnlich ist der Bedarf beim Neubau von Straßen und bei der Instandsetzung wesentlich höher als das zur Verfügung stehende Budget. Das kommt Ihnen bekannt vor? Sie können auch nur einen neuen Fernseher kaufen, wenn Ihr Konto das auch hergibt? Und ein neues Handy wollen Sie auch? In einer solchen Zwickmühle ist es hilfreich Prioritäten zu setzen, festzulegen, was zuerst gekauft wird und so fort. Die Verwaltung und die Stadträte, aber auch die Bürger haben das im Hinblick auf das Gemeinschaftswesen „Stadt Niesky“ längst getan. Mit vereinten Kräften haben sie jahrelang auf das neue Eisstadion hingearbeitet und nun die Früchte ihrer Arbeit geerntet. Dabei war von vornherein klar, dass „Eisstadion und und und“ nicht geht. Entweder Fernseher oder Handy. Ein paar sehr dringende Ausgaben und Anschaffungen mussten auf der Strecke bleiben. Auch der Straßenbau. Er gewinnt jetzt mit dem fertigen Stadion eine ganz neue Stufe der Dringlichkeit. Das hat man im Rathaus ganz offenbar erkannt. Jetzt müssen nur noch Taten folgen. Dann wird nicht alles, aber vieles gut.

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