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Die Region radelt an

Der 4. Mai ist Radlers Liebling und Qual in einem: Es dürfte schwer werden, sich für eine der vielen Touren zu entscheiden.

Von Susanne Plecher

Es ist Radlerzeit. Traditionell gibt es in vielen Städten und Gebieten einen festen, offiziellen Anradeltermin. In diesem Jahr wollen verschiedene Regionen aus dem nördlichen und östlichen Sachsen und Südbrandenburg gemeinsam aufs Rad locken. Zusammengetan haben sich zu diesem Zweck die Städte Großenhain und Riesa, das Amt Schradenland sowie die Gebietsgemeinschaften Elbe-Röder-Dreieck und Dresdner Heidebogen.

Charlotte Meentzen
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint
Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Sie haben eine erkleckliche Anzahl an Routen durch Landschaften mit Wäldern, Feldern, Seen und Flussläufen, durch Dörfer und Städte zusammengetragen und nutzen für ihre Angebote das bestehende Radwegenetz. Für jeden ist etwas dabei, das Spektrum reicht vom Radmarathon über 203 Kilometer für ganz Hartgesottene bis hin zur Nutzung von Elektrofahrrädern. Ausgangs- und Endpunkt vieler Touren ist das Restaurant „Zur Mücke“ im Großenhainer Stadtpark. Dort richtet die Stadt einen Verpflegungsstützpunkt mit Frühstück und Getränken ein. Ab 12 Uhr startet hier das Radlerfest mit Livemusik, Kinderspaß und E-Bike-Testparcours.

Route 1: Von Nauwalde über Raden und Zabeltitz nach Großenhain

Die Tour nutzt die Röder-Radroute auf einer Strecke von 32 Kilometern. Sie beginnt um 9.30 Uhr mit einer Radlerandacht in der Nauwalder Kirche und einem Frühstück vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Losgeradelt wird 10 Uhr. Unterwegs kann an der Zürner-Gedenkstätte in Skassa und im „Grünen Klassenzimmer“ in Raden haltgemacht werden, wo der Baum des Jahres – eine Trauben-Eiche – gepflanzt wird.

Route 2: Von Riesa über Merschwitz und Skassa nach Großenhain

Die Tour nutzt den Elberadweg, den Radweg Hohe Straße sowie die Röder-Radroute. Sie ist insgesamt 20 Kilometer lang und beginnt um 9.30 Uhr mit Radlerandacht und kleinem Frühstück unter freiem Himmel an der Schlossbrücke in Riesa. Auch hier geht es um 10 Uhr los. Unterwegs gibt es am Turmdrehkran an der Elbe in Merschwitz sowie in der Zürner-Gedenkstätte in Skassa verschiedene Informationsangebote.

Route 3: Grenzlandtour durch die Großenhainer Dörfer zum Heideberg

Die Tour beginnt und endet im Großenhainer Stadtpark und ist 35 Kilometer lang. Auch hier gibt es um 9.30 Uhr Radlerandacht und Frühstück. Little John Bikes baut eine Ausleihstation für E-Bikes auf. Die gibt es auch am Heidebergturm, wo die Brandenburger Radler in die Tour einsteigen können. (Gebühr 15 Euro, Anmeldung unter 0351 8438568).

Radtourenfahrten des Lausitzer Blütenlaufs

Traditionell gibt es hier mehrere Touren auf 50, 79, 115, 150 oder 203 Kilometern Strecke. Sie sind ausgeschildert und werden nicht geführt. Eine Teilnahmegebühr von 5 bis 10 Euro ist zu entrichten. Dafür gibt es Streckenstempel und Radlerverpflegung unterwegs. Die 50 Kilometer-Tour und der Radmarathon beginnen an der Mückenschenke in Großenhain, die anderen Touren starten dagegen in Kamenz.

www.elbe-roeder.de; www.lausitzer-bluetenlauf.de