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Die richtigen Schlüsse gezogen

über die Bilanz der Glashütter Wehr

Maik Brückner

Einen absoluten Schutz gegen Hochwasser kann es in einer Talstadt wie Glashütte nicht geben. Diese bittere Erkenntnis bekommen die Bewohner der Stadt immer wieder zu hören. Dennoch kann man etwas tun, um solche Ereignisse abzumildern. Der Bau der Rückhaltebecken in Lauenstein und im Prießnitztal waren solche Maßnahmen. Weil es mehr Prävention wohl nicht geben wird, ist es wichtig, eine schnelle Einsatztruppe zu haben. Eine solche besitzt Glashütte mit der Feuerwehr. Das zeigte sie zuletzt im Juni des vergangenen Jahres. Obwohl man Hochwasser nicht proben kann, hat sie gut auf die Ereignisse reagiert. Zu diesem Schluss kam der Feuerwehrausschuss. Er analysierte die Einsätze, trug mit Hilfe der Ortswehrleiter alles Positive, aber auch Kritikwürdige zusammen. Diese Einschätzungen verschwanden nicht im Schreibtisch, sondern wurden jetzt durch den Gemeindewehrleiter öffentlich gemacht. Er lobte die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehrmitglieder und zeigte auf, was intern, aber auch vonseiten der Stadt verbessert werden muss. Das ist lobenswert. Denn nur so ändern sich Dinge. Und das dürfte allen entgegenkommen. Werden die Anregungen beherzigt, dürfte es beim nächsten Hochwasser noch besser klappen, das Wasser zurückzudrängen. Denn eins steht fest. Das nächste Hochwasser kommt bestimmt.

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