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Die schönsten Haustüren der Innenstadt

Sie sind Visitenkarten eines Gebäudes und erster Blickfang. Doch allzu oft geht man achtlos an ihnen vorbei. Beispiele aus Großenhain.

Die Tür und das wunderschöne Sandsteinportal mit den Sitznieschen am Neumarkt 11 (links) sind ein Highlight der Stadt. Am Kirchplatz 1 (rechts) in unmittelbarer Nachbarschaft zur Marienkirche steht ein Gebäude mit einer Jugendstiltür.
Die Tür und das wunderschöne Sandsteinportal mit den Sitznieschen am Neumarkt 11 (links) sind ein Highlight der Stadt. Am Kirchplatz 1 (rechts) in unmittelbarer Nachbarschaft zur Marienkirche steht ein Gebäude mit einer Jugendstiltür. ©  Kristin Richter

Großenhain. Haustüren sind mit entscheidend, ob ein Gebäude als Denkmal eingestuft wird oder vielleicht nicht. Denn hin und wieder weisen Haustüren auf die frühere gewerbliche Nutzung von Gebäuden hin. Bei Villen legten und legen die Eigentümer viel Wert darauf, mit der Haustür einen repräsentativen Blickfang zu schaffen.

In der Frauengasse 11 (links) wohnte einst Stadtchronist Siegfried Hoffmann. 1898 wurde das Gebäude letztmalig umgebaut. Das Haus in der Naundorfer Straße 8. (rechts), in dem sich die Medipflege befindet, hat ein Türblatt, das über 200 Jahre alt sein soll.
In der Frauengasse 11 (links) wohnte einst Stadtchronist Siegfried Hoffmann. 1898 wurde das Gebäude letztmalig umgebaut. Das Haus in der Naundorfer Straße 8. (rechts), in dem sich die Medipflege befindet, hat ein Türblatt, das über 200 Jahre alt sein soll. ©  Kristin Richter
Tür und Relief desHauses in der Schlossstraße 14 (links) datieren um 1900 bzw. 1905. Das Gebäude steht unter Schutz. In der Berliner Straße 11-13 (rechts), gleich neben der Post, befindet sich ebenfalls eine schöne Haustür. Markant ist die untere Verblechung.
Tür und Relief desHauses in der Schlossstraße 14 (links) datieren um 1900 bzw. 1905. Das Gebäude steht unter Schutz. In der Berliner Straße 11-13 (rechts), gleich neben der Post, befindet sich ebenfalls eine schöne Haustür. Markant ist die untere Verblechung. ©  Kristin Richter
Laut Denkmalschutz stammt das Wohn- und Geschäftshaus in der Gabelsbergerstraße 7 (links) ursprünglich aus dem 16. Jhdt. Unter Denkmalschutz steht auch das Gebäude in der Siegelgasse 16 (rechts), das Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut wurde.
Laut Denkmalschutz stammt das Wohn- und Geschäftshaus in der Gabelsbergerstraße 7 (links) ursprünglich aus dem 16. Jhdt. Unter Denkmalschutz steht auch das Gebäude in der Siegelgasse 16 (rechts), das Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. ©  Kristin Richter

Deshalb lohnt ein Bummel mit offenen Augen durchs Großenhainer Stadtzentrum. So manche schöne alte – und auch neue – Haustür kann man entdecken. Gemeinsam mit Sandstein-Türgewänden und Schlusssteinen zeigen diese verzierten Elemente aus Holz den Geschmack früherer Zeiten und auch gewisse Funktionalität. So dienen gläserne Scheiben im oberen Teil der Tür dazu, dass Tageslicht in den Flur hineinscheinen kann. 

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Teilweise sind Großenhainer Haustüren sehr alt und original erhalten, wie die barocke Tür in der Meißner Straße 7 aus dem 18. Jahrhundert. Oder die Meißner Straße 2 – eine schöne Holztür mit schmiedeeisernen Verzierungen von etwa 1890. Eine frühklassizistische Tür findet man auch in der Naundorfer Straße 27. In der Schlossstraße sind die Hausnummern 10 und 14 eindeutig frühere Toreinfahrten.

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