merken
PLUS

Die Schüler sind noch viel zu nett

über den Umgang der Stadt mit dem „Herder“

Alexander Müller

Das Herder-Gymnasium ist eine tolle Schule, das sei zuerst einmal festgestellt. Nicht umsonst ist sie beliebt und hoch angesehen. Das gilt allerdings nur, wenn man mit „Schule“ Schüler und Lehrer und deren Engagement meint. Das Gebäude ist leider alles andere als toll. Sicher, es ist schön saniert worden. Doch all diese Pracht kann nicht verschleiern, dass die Schule von Anfang an zu klein geplant wurde und dass es Mängel im Detail gibt, die den Alltag dauerhaft stören.

Anzeige
Wandern mit Kindern: Das muss mit
Wandern mit Kindern: Das muss mit

Bei Ausflügen mit Kindern stehen Erlebnis und Abenteuer im Vordergrund. Das sollte bei der Tourenplanung und beim Packen des Rucksacks bedacht werden.

Das ist nicht neu. Immer wieder muss sich die Schule mit Notlösungen zufrieden geben und selbst diese erkämpfen. Erinnert sei nur daran, dass es wegen der unzumutbaren Mittagsversorgung Demonstrationen von Schülern gab. Statt eines Anbaus gab es einen umständlichen Behelf – immerhin. Auch jetzt muss die Schule wieder mit einer Verlegenheitsvariante auskommen, mit Containern.

Doch selbst hier patzte das Rathaus beim Termin. Es ist völlig verständlich, dass von der Schule und von den Eltern nun schärfere Töne kommen. Dafür müssen sie sich auch nicht entschuldigen. Gekränktheiten seitens der Stadtverwaltung sind völlig fehl am Platze. Sie sollte lieber darauf achten, endlich verlässliche Entscheidungen zu treffen und die Schüler nicht noch weiter zu enttäuschen.