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Die SGD ist wieder da! Fünf Fakten zum Trainingsstart

Die Saisonvorbereitung beginnt für Dynamo heute Vormittag mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach endet eine Ära.  

Baris Atik bejubelt sein Tor vor vier Wochen. Das war der letzte Schrei in der vergangenen Saison. Spannend ist, was die neue bringt.
Baris Atik bejubelt sein Tor vor vier Wochen. Das war der letzte Schrei in der vergangenen Saison. Spannend ist, was die neue bringt. ©  dpa/Robert Michael

Heute geht es wieder richtig los bei Dynamo Dresden – nach 24 Tagen Sommerpause. Das sind gerade mal dreieinhalb Wochen. Und das ist, so empfindet es Kapitän Marco Hartmann, eine der wenigen Einschränkungen im Leben eines Profifußballers. Ausgedehnt Urlaubmachen ist nicht wirklich drin, und die nächste längere Pause gibt es erst wieder über Weihnachten bis kurz nach Silvester. Da haben viele andere Arbeitnehmer deutlich mehr Möglichkeiten.

Doch beschweren möchte sich Hartmann natürlich nicht, im Gegenteil. Nach den vielen Verletzungsunterbrechungen in der Vorsaison hätte er den Sommer am liebsten durchgespielt. Endlich wieder Kicken, so sein Wunsch nach dem ausgeheilten Teilsehnenriss im Oberschenkel – jetzt ist es soweit. Nach den sportmedizinischen Tests am Montag und Dienstag geht es ab heute auf den Trainingsplatz. Fünf Fakten zum Saisonstart.

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Im Großen Garten endet eine Ära

Der erste offizielle Arbeitstag der Saison 2019/2020 beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem neben Cheftrainer Cristian Fiel auch Sportgeschäftsführer Ralf Minge das Wort an die Mannschaft richten wird. Ein erstes Saisonziel dürfte er ihnen dabei gleich rüberreichen: nur nicht wieder Abstiegskampf. Fest steht ebenfalls, dass danach mit der ersten Trainingseinheit gegen 10 Uhr das Ende einer Ära eingeläutet wird: die letzte Sommervorbereitung im Großen Garten. Denn spätestens in einem Jahr soll der Umzug ins neue Trainingsgelände im Sportpark Ostra vollzogen sein.

Zwei Neuzugänge sollen noch kommen

Insgesamt 23 Profis, darunter die Neuzugänge Kevin Broll (von Großaspach), René Klingenburg (Münster) und Chris Löwe (Huddersfield) sowie das aus der A-Jugend beförderte Abwehrtalent Kevin Ehlers, stehen Fiel in den ersten Tagen zur Verfügung. Entschuldigt fehlen Haris Duljevic, der zuletzt mit Bosnien noch in der EM-Qualifikation aktiv war und nächsten Mittwoch in Dresden zurückerwartet wird, sowie Sascha Horvath. Der in der Rückrunde der Vorsaison ausgeliehene Österreicher spielt mit der Nationalmannschaft seines Landes derzeit bei der U21-EM. Zudem sollen laut Chefscout Kristian Walter noch zwei weitere neue Spieler verpflichtet werden, einer fürs defensive Mittelfeld (eventuell der zuletzt ausgeliehene Dzenis Burnic von Borussia Dortmund) sowie ein Angreifer vom Typ kantiger Mittelstürmer.

Der Sommerfahrplan ist ein übersichtlicher

Sechs Wochen Vorbereitung sind im Fußball mittlerweile Standard, daran orientiert sich auch Fiel in seinem ersten Sommer als Cheftrainer im Männerbereich. Im Mittelpunkt, und das nicht nur zeitlich, steht dabei das Trainingslager. Vom 4. bis 12. Juli wird Dynamo diesmal im österreichischen Längenfeld die entscheidenden Grundlagen fürs vierte Zweitligajahr hintereinander (Rekord!) legen. In der Ötztal-Gemeinde kurz vor Sölden sind auch zwei bis drei Testspiele geplant. Termine und Gegner stehen noch nicht fest bzw. wurden vom Verein bislang nicht bekanntgegeben. Überhaupt gibt es erst ein terminiertes Vorbereitungsspiel: am 27. Juni, 18 Uhr, gegen Nordhausen in Grimma. Die Generalprobe für den Zweitligastart ist für den 19. oder 20. Juli angesetzt.

Der erste Gegner steht noch nicht fest

Die spannende Frage nach dem Auftaktgegner wird nächste Woche Freitag beantwortet. Dann gibt die Deutsche Fußball-Liga die Spielpläne für die 1. und 2. Bundesliga bekannt. Zuletzt hatte Dynamo zum Auftakt immer ein Heimspiel: gegen Nürnberg (1:1) sowie zweimal gegen Duisburg (jeweils 1:0, Torschütze jeweils Lucas Röser). Der erste Spieltag ist für den 26. bis 29. Juli datiert.

Im Stadion gibt es nicht nur neuen Rasen

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Wichtigste Veränderung in der neuen Saison: Auch in der zweiten Liga gibt es ab sofort den Videoschiedsrichter, als die Kontrolle der Partien im sogenannten Kölner Keller durch einen Unparteiischen am Fernsehbildschirm. Im Rudolf-Harbig-Stadion müssen dafür nun noch spezielle Glasfaserkabel verlegt werden. Zur neuen Saison gibt es auch einen neuen Rasen. Wenn die Konzertsaison beendet ist, wird das Grün ausgerollt.

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