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Die Sorge der Schweinewirte

Ein staatliches Label soll zeigen, wie gut es Tieren vor dem Schlachten ging. Das stellt die Landwirte vor Probleme.

Von Theresa Hellwig
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So sieht es in Königswartha nicht mehr aus: Die Schweinemast gibt es nicht mehr. Stefan Triebs, Vorsitzender der Saritscher Agrargesellschaft, sieht den Grund dafür in den zunehmenden Vorschriften und Auflagen. Deutsche Landwirte könnten der international
So sieht es in Königswartha nicht mehr aus: Die Schweinemast gibt es nicht mehr. Stefan Triebs, Vorsitzender der Saritscher Agrargesellschaft, sieht den Grund dafür in den zunehmenden Vorschriften und Auflagen. Deutsche Landwirte könnten der international © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Mehr Platz für die Tiere, mehr Sonnenschein und überhaupt irgendwie ein bisschen mehr Liebe. Es klingt alles so positiv: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft möchte ein Kennzeichen für Schweinefleisch einführen, das zeigt, dass die Tiere besser gehalten wurden, als es der gesetzliche Mindeststandard vorsieht. Immer mehr Menschen leben vegetarisch, immer mehr Menschen scheinen sich für die Herkunft ihres Fleisches zu interessieren. Aber ist ein staatliches Tierwohllabel der richtige Weg?

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