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Feuilleton

Die Sprache der Liebe ist weich

 „Guhdsder“ wurde zum sächsischen Kosewort des Jahres gekürt. Aber seinen Schatz so zu nennen, kann ganz schön peinlich sein. 

© Grafik: 123 Rf/SZ

Schatz, Schatz, Schatz! Ja, jeder vierte Deutsche ruft einen Kosenamen, wobei jeder dritte Ruf nach der oder dem Liebsten lautet: „Schatz!“ Das klingt nach einer Art geschlechtsneutraler Massenorganisation, gültig für er, sie und es. Ein Schatz ist bedeutsam und wertvoll, wird mit Wohlergehen und Sorglosigkeit in Verbindung gebracht, gilt, wenn man ihn einmal gefunden hat, als verlässlich und treu. Das reizende Wort drückt Wertschätzung und einen gewissen Besitzanspruch aus.

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