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Die Stadt Dipps muss seriöser arbeiten

über untergejubelte Müllhalden

Mandy Schaks

Es steckt keiner drin, ob sich jemand einen Pullover kauft oder ein Auto oder eine Immobilie. Man kann mit neuen Sachen Pech haben genauso wie mit gebrauchten. Ärgerlich ist das in jedem Fall, obgleich das immer eine Frage des Preises ist, den man dafür gezahlt hat. Dumm ist allerdings, wenn das bei ein und demselben Verkäufer immer mal wieder passiert. So wie anscheinend bei der Stadt Dippoldiswalde.

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Kauft ein Investor und wieder einer ein Stück Bauland von der Stadt und bekommt damit zugleich eine Müllhalde angedreht, ist das mit der Zeit schlecht fürs Image. Für die Stadtkasse sowieso. Denn das spricht sich doch herum. Und das kann Dippoldiswalde nun wirklich nicht wollen. Deshalb war es nur anständig von den Stadträten im Haupt- und Verwaltungsausschuss, ganz schnell einzulenken und dem Investor einen Teil der entstandenen zusätzlichen Kosten für die Entsorgung des Mülls zu ersetzen.

Jetzt aber muss die Verwaltung daran gehen, solche Risiken einzudämmen. Die Brachflächen sind vorher genauer unter die Lupe zu nehmen. Und vielleicht können auch Ortschaftsräte beziehungsweise Anlieger Hinweise zur Vorgeschichte geben. Solche Fälle dürfen sich nicht wiederholen. Sie schaden der Stadt.