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Die Stadt muss neue Spielgeräte anschaffen

Stolpen. Der Spielplatz muss dringend saniert werden. Der Ortschaftsrat will die Umgestaltung jetzt vorantreiben.

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Von Anja Weber

Der Spielplatz unterhalb der Burg Stolpen ist zwar schön gelegen. Aber die Geräte haben mittlerweile schon viele Jahre auf dem Buckel. Und das sieht man ihnen auch an. Nun sollen neue her.

Die Stadt plant, den Spielplatz umzugestalten. Der Stolpener Ortschaftsrat hat sich deshalb kürzlich mit dem Thema befasst. Er will die Umgestaltung jetzt weiter vorantreiben. „Die Geräte sind verschlissen. Eine Rekonstruktion des gesamten Areals ist seit Längerem fällig“, sagt Ortsvorsteher Hans-Jürgen Friedrich. Man könne von Glück sagen, dass der Platz noch nicht vom Tüv gesperrt wurde. Schon seit Längerem dränge deshalb der Ortschaftsrat darauf, die Anlage neu zu gestalten. Aus finanziellen Gründen hat die Stadt bislang noch keine neuen Geräte gekauft. Der Platz werde aber von vielen Kindern genutzt, sagt Friedrich. Deshalb wolle man dort auch weiterhin eine Spielmöglichkeit anbieten. Aber die Reparaturkosten für die alten Anlagen würden von Jahr zu Jahr höher, sagt Friedrich. Es sei sinnvoll, etwas Neues anzuschaffen. Allerdings werde das Ganze nicht gerade billig. Der Ortsvorsteher rechnet mit etwa 10000 Euro.

Einen Teil der nötigen Gelder konnte die Stadt bereits einnehmen. So spendeten das Burghotel Stolpen, die Kelterei Walther in Arnsdorf und die Likörfabrik Müller Dürrröhrsdorf aus ihren Erlösen vom Weihnachtsmarkt insgesamt 900Euro. Der Ortschaftsrat hat indessen schon ganz konkrete Vorstellungen, wie der Platz einmal aussehen soll. Gedacht ist er für Kinder ab drei Jahre. „Die Geräte sollen rustikal sein, sodass sie auch in die Landschaft passen“, sagt Friedrich. Eine Schaukel, eine Seilbrücke, eine Rutsche und noch einige andere Dinge sollen dort künftig ihren Platz finden. Außerdem soll auch der Sand auf dem Spielplatz ausgetauscht werden. Da das Vorhaben aus dem Haushalt der Stadt bezahlt wird, müsse zudem auch der Stadtrat zustimmen. Hans-Jürgen Friedrich, der selbst für die FDP in diesem Gremium sitzt, rechnet aber mit keiner Ablehnung.

Noch im ersten Halbjahr könnte der Bauhof mit den Arbeiten auf dem Spielpaltz beginnen, informeirt Stadtsprecherin Ines Rosner. In den nächsten Wochen sollen Angebote für Spielgeräte eingeholt werden. Danach werden die Varianten mit dem Ortschaftsrat diskutiert und die Aufträge ausgelöst.