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Die Stadt muss sich sputen

über das Baugeschehen in Dresden

Bettina Klemm

Noch immer dauert es lange, bis Baugenehmigungen vorliegen. Oft fehlen aber auch die erforderlichen Mitarbeiter in den Ämtern. Sie haben anderes zu tun. Schließlich hat Dresden mit Schulen und Kitas klare Prioritäten gesetzt. Das erklärt viel, aber nicht alles. Die Stadt sollte, ähnlich wie es die Wirtschaftsförderung macht, Ansprechpartner für Investoren schaffen. Diese können ihnen dann beim Weg durch den Ämterdschungel helfen. So ließe sich mancher Umweg und damit auch Zeitverzug vermeiden.

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Dresden muss sich sputen. Ob es noch lange so eine Investitionsbereitschaft wie derzeit gibt, ist fraglich. Auch andere Städte haben ihre Vorzüge.

Die Stadt kann auch ihren Beitrag zum Wohnungsbau leisten. Nicht, indem sie selbst baut, sondern indem sie geeignete Grundstücke zum Verkehrswert veräußert. Gewinne, die der Finanzbürgermeister erzielt, wenn er meistbietend ausschreibt, haben höhere Mieten und Kaufpreise zur Folge. Warum entwickelt die Stadt nicht beispielsweise die Lingnerstadt nach ihren Grundsätzen: Wer bauen will, muss sich den städtischen Forderungen beugen und auch preiswerte Mieten anbieten. Der Stadtrat müsste sich allerdings bei diesem Thema einig sein.