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Die Stadt plant großräumig

Zum Ausstellungsgelände südlich der Bahnlinie sollen „grüne Bausteine“ kommen. Das Potenzial dafür ist da.

24 Hektar misst das Gelände zwischen dem ehemaligen Beleuchtungsglaswerk, dem Horkaer Teich und Teilen des Güterbahnhofes, mit dem sich Bischofswerda für die Landesgartenschau 2019 bewerben möchte. Das Konzept lässt sich erweitern, sodass große Teile Bischofswerdas von der Ausstellung profitieren würden, sagt der von der Stadt mit der Planung beauftragte Landschaftsarchitekt Ulrich Krüger aus Dresden. Zwischen dem Altmarkt und dem vorgeschlagenen Ausstellungsgelände liegen mehrere Parks. Ulrich Krüger nennt sie „grüne Bausteine mit großem Potenzial“, die in die Pläne einbezogen werden sollen. Ebenso East Club und Kulturhaus. Auf eine separate Veranstaltungshalle nur für die Landesgartenschau will man in Bischofswerda – vernünftigerweise – verzichten.

Von der ursprünglich diskutierten Fußgängerbrücke über die Bahngleise zur Belmsdorfer Straße haben sich Stadt und Planer verabschiedet. „Nicht praktikabel“, sagt Ulrich Krüger. Die Brücke müsste mindestens sieben Meter hoch sein, weil die Bahnstrecke irgendwann einmal elektrifiziert werden soll. Die Bahn plant, die Brücke an der Neustädter Straße zu sanieren. Dann soll der Durchlass verbreitert werden, sodass auch Platz für breite Fußwege ist. Für Ulrich Krüger der bessere Weg, das Ausstellungsgelände zu erreichen. (SZ/ir)

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