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Die Textilindustrie im Dreiländereck lebt

über die Konzentration der Firma Ploucquet

Thomas Mielke

München wird es verschmerzen können, dass Ploucquet neun Mitarbeiter aus der wirtschaftlich extrem starken Metropole abzieht. Für Zittau und die Oberlausitz ist der Schritt viel bedeutender: Die hinter dem Unternehmen stehenden Kapitalgesellschaften halten den traditionellen Textilstandort für wettbewerbs- und zukunftsfähig. Die als „Heuschrecken“ verschrienen Geldfirmen sind nicht dafür bekannt, dass sie Sentimentalitäten nachhängen. Ihnen geht es knallhart um das Geschäft und den Gewinn. Wenn sie so eine Entscheidung treffen, kommt das einem Ritterschlag für die Firmenlenker und Arbeiter in Zittau und den Standort Oberlausitz gleich. Der Schritt bedeutet aber noch etwas: Die Textilindustrie im Dreiländereck lebt – und belebt sich weiter. Zwar ist die Zahl der Mitarbeiter noch immer nicht mit denen zum Ende der DDR-Zeit vergleichbar. Auch werden diese Zahlen wohl auf absehbare Zeit nicht mehr erreicht. Aber bei Ploucquet, Damino, Frottana, Olutext, Spekon, der Baumwollweberei, KSO und anderen spinnen, weben und färben wieder über 1 000 Menschen. Tendenz in den letzten Monaten: steigend. Und nicht zuletzt: Aus der ostdeutschen Ploucquet-Werkbank für modische Textilien wird ein vollwertiges Unternehmen mit Führung, Entwicklung und Vertrieb.

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