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„Die Umgestaltung des Platzes ist jetzt nicht nötig“

Leserfragen auf der Spur

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Von Christine Marakanow

Zu den Umgestaltungsplänen des Demianiplatzes äußerte sich Alfred Noack aus Görlitz. Er sagte, die Ostseite des Theaters sei kein guter Platz für die Blumenuhr. Denn hier gehe es viel zu hektisch zu. Eine Toilettenanlage zu bauen, hält er für Geldverschwendung. In einem der leer stehenden Häuser am Demianiplatz wären seiner Meinung nach Toiletten gut platziert. Den Stadtführern oder Reiseleitern sollten dann Schlüssel für diese WCs ausgehändigt werden. Und die Toiletten sollten nur für die Touristen, die mit Reisebussen am Demianiplatz ankommen, zur Verfügung stehen. In der Umgestaltung des Platzes sieht Alfred Noack eine Gelegenheit für die Stadt, unbedingt Geld loszuwerden, denn die Erneuerung wäre im Moment nicht nötig. An die Stadträte richtet sich sein Appell, im Sinne der Bevölkerung zu entscheiden und den Parteienkrieg außen vorzulassen. Der stinke zum Himmel.

Ein Glasdach bietet mehr

Gisela Pfenniger schlägt den Anbietern von Stadtrundfahrten vor, ihre Fahrzeuge mit Glasdächern auszustatten, damit die Touristen, die in der Mitte sitzen, auch etwas von den schönen Gebäuden sehen können, an den sie vorbeifahren. Ihr Besuch hat sie auf diese Idee gebracht. Das haben wir ja schon, sagte Taxi-Unternehmer Ingo Menzel. Die Stadtschleicher-Fahrzeuge haben 40 Zentimeter breite Glasstreifen im Dach. Noch breiter dürfe die Verglasung aus statischen Gründen nicht sein, erklärte Menzel. Im Winter setze er auch einen kleinen VW-Bus ein. Den auch mit einem Glasdach zu versehen, ginge aus finanziellen Gründen nicht.

Zu Fuss gehen ist gefährlich

Reinhard Franzke aus Holtendorf war kürzlich von Schlauroth nach Holtendorf zu Fuß unterwegs und musste sich am Straßenrand bzw. im Straßengraben bewegen. „Das war regelrecht lebensgefährlich“, erklärte er. Seiner Meinung nach müsste hier ein Fuß- und Radweg gebaut werden. Darüber werde schon seit Jahren diskutiert, aber bisher habe sich nichts getan. Er hofft, dass man nicht immer nur darüber redet, sondern auch Tatsachen schafft.

Fürandere Schneegeschippt

Seinem Ärger machte Clemens Schmidt Luft über einen PKW-Besitzer, der sein Auto auf einem Parkplatz vor der Reichertstraße 65 abgestellt hat. Den Platz hatte er zuvor selbst vom Schnee befreit. Leider war es bisher für die Bewohner der Genossenschaftswohnungen nicht möglich, hier einen Parkplatz zu bekommen, bedauerte er. Lobenswert findet er den neuen Kreisverkehr in Rauschwalde, und eine Anerkennung habe auch die Görlitzer Stadtreinigung verdient, die im Umfeld der Reichertstraße die Straßen wirklich sauber hält.