merken
PLUS

Die Verwandlung der Park-Eiche

Im Frühjahr werden im Park acht Sitzgelegenheiten aufgestellt. Das ist eine Idee des Ortschaftsrates, die der Stadtbauhof nun realisiert.

Das Stammholz der im Sommer im Wiednitzer Schlosspark umgestürzten und zerlegten Eiche kehrt im Frühjahr als Sitzbänke zurück. Wie vom Wiednitzer Ortschaftsrat Klaus Zschech zu erfahren war, wurden aus den Stammstücken im Sägewerk in Kroppen bereits Bohlen geschnitten. Diese sind nunmehr beim Bernsdorfer Stadtbauhof eingelagert. Der hat sich nicht nur um den Transport gekümmert, sondern wird auch die weitere Verarbeitung vornehmen. Die Bohlen gehen in die Bauhoftischlerei. Die Rinde ist abzuschälen und das Holz zu hobeln. Die Füße müssen ebenfalls angepasst werden. „Eventuell erfolgt auch noch ein Holzanstrich“, zählt Bauhofchef Gottfried Jurisch. Erledigt wird das über die Wintermonate immer dann, wenn die Bauhofmitarbeiter nicht im Räumdienst oder mit anderen Dingen beschäftigt sind.

Im Frühjahr sollen die acht Sitzgelegenheiten im Schlosspark aufgestellt werden. Sie stehen dann Parkbesuchern, Spaziergängern und auch Radlern, die auf dem Wanderweg unterwegs sind, als Rastmöglichkeit zur Verfügung.

Anzeige
Finde den Weg zu deinem Traumberuf!
Finde den Weg zu deinem Traumberuf!

Ausbilder und Azubis stellen dir auf dem „Aktionstag Bildung“ am 25.09.2021 verschiedenste Berufe vor. Jetzt schnell Plätze sichern!

Dass dies überhaupt passiert, geht auf eine Idee der Wiednitzer Ortschaftsräte zurück. Nachdem die Eiche in den Schlossteich gefallen war, war vorgeschlagen worden, den vergleichsweise großen Stamm zu zersägen und Sitzbänke für den Schlosspark anfertigen zu lassen, wie Ortsvorsteherin Andrea Schmaler seinerzeit wissen ließ. Umgekippt war der rund 25 Meter hohe Baum mit seiner weit ausladenden Krone, weil seine Wurzel im aufgeweichten Graben-Damm den Halt verloren hatte. (SZ)