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Die weißen Flecken in den Gemeinden

Den größten Schock gab es in Lampertswalde. Hier bleiben zwei Sitze frei, weil Männergesangsverein und Sportverein zu wenige Kandidaten aufgestellt hatten. Beziehungsweise gab es ungünstige Konstellationen.

Den größten Schock gab es in Lampertswalde. Hier bleiben zwei Sitze frei, weil Männergesangsverein und Sportverein zu wenige Kandidaten aufgestellt hatten. Beziehungsweise gab es ungünstige Konstellationen. Die abgegebenen Wählerstimmen hätten jeder Fraktion noch zwei Gemeindevertreter beschert. Dem gegenüber fielen aber Gabriele Frost für den Heimatverein Oelsnitz und Joachim Rothe für die SPD wegen zu weniger Stimmen raus. Beide waren bisher für den Heimatverein bzw. die CDU im Gemeinderat. Rothe durfte aber nicht mehr auf die CDU-Liste. So sind Oelsnitz und Niegeroda nun nicht mehr direkt im Gemeinderat vertreten. Ebenso wie Mühlbach und Brößnitz. Erwischt hat es mit zu wenig Stimmen auch den rührigen Weißiger Rat Sven Wiedemann-Schulze (IG Dorffest).

Etliche neue Gesichter und örtliche Verschiebungen mit Überraschungseffekt gibt es in Thiendorf. Hier haben es angestammte Räte wie Lothar Noack und Rainer Grafe nicht mehr ins Gremium geschafft, statt des früheren Ratsmitgliedes André Noack ist nun sein Bruder Jörg gewählt worden. Erst gar nicht mehr angetreten war die FP Deutschland. Armin Küllmann versuchte es nun beim Regionalbauernverband – und scheiterte. Dafür brachte die neue freie Wahlliste „Für die Zukunft unserer Dörfer“ gleich drei Kandidaten aus Ponickau, Naundorf b.O. und Welxande ins Ziel. So kommen jetzt drei Gemeinderäte aus Ponickau, nur einer aus dem Hauptdorf Thiendorf. Alle Orte sind quasi vertreten, der Generationswechsel ist unübersehbar.

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Gemeinderat bleibt fast konstant

Relative Konstanz und Gleichmäßigkeit kann man in puncto Gemeinderat der Gemeinde Tauscha bescheinigen. Die drei Räte Jürgen König, Heiko Thieme und Dietmar Schulze traten nicht mehr an. Dafür wurden Bernd Pohle aus Tauscha, Danilo Paulick aus Tauscha und Christoph Schempp aus Tauscha-Anbau neu gewählt. Das ist fast ein Drittel der Räte. Außer Zschorna sind aber alle Orte repräsentiert.

Mit drei neuen Gesichtern hat sich auch der neue Schönfelder Gemeinderat nicht allzu sehr verändert. Nur DSU-Kandidatin Jana Hoyer war nicht mehr angetreten. Dafür stießen mit Stephan Menzel aus Linz, Gerald Schumann und Michael Rutloh aus Schönfeld drei Männer ins Gremium dazu. Bis auf Liega sind alle Ortsteile im neuen Rat vertreten. Zwar gab es aus dem Dorf drei Bewerber, unter anderem die bisherige Gemeinderätin Margitta Quosdorf. Aber mit zum Teil ungünstigen Listenplätzen schafften sie es nicht in die Gemeindevertretung. So ging es auch Frank Steinborn aus Schönfeld. Der Hauptort bleibt mit acht Räten allerdings sehr stark im Ratsgremium vertreten.

Einige kleine Überraschungen gab es in Ebersbach. Außer Gemeinderat Steffen Haußmann aus Rödern hatten sich alle Vertreter wieder beworben. Thomas Rühle aus Göhra wurde allerdings nicht wiedergewählt und hinterlässt einen weißen Fleck in seinem Heimatort. Dafür kam Thomas Endesfelder aus Rödern neu in den Rat.

Aus Kalkreuth schaffte es Hartmut Hempelt nicht mehr. Dafür ist Sandro Schumann auf der Liste der Feuerwehr neu eingerückt. Für den Hauptort Ebersbach ist jetzt Heidrun Tennert als FDP-Frau nach mehreren Anläufen gewählt worden. Allerdings haben kleine Orte wie Hohndorf oder Marschau nach wie vor keinen Vertreter.