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Weißwasser

Die Wiese wird zur blühenden Grasfläche

Dazu sind Helfer mit Grassamen unterwegs. Sie vollenden das Projekt der Streuobstwiese am Tauerweg in Kreba-Neudorf.

Auf die Streuobstwiese brachten Helfer das Grassamengemisch aus.
Auf die Streuobstwiese brachten Helfer das Grassamengemisch aus. © Foto: Bernhard Donke

Von Bernhard Donke

Kreba-Neudorf. Die Umweltbildung im Biosphärenreservat hatte im Auftrag der Biosphärenreservatsverwaltung zur Naturschutzaktion „Wieseneinsaat auf der Streuobstwiese“ am Tauerweg in Kreba-Neudorf eingeladen. Freiwillige Helfer aus den Gemeinden Kreba-Neudorf und Mücka sowie von der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz folgten der Einladung zu dieser Aktion. 

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Nachdem im Herbst 2018 die Fläche der Streuobstwiese von Gebäuderesten und Aufbauten wie Zäunen und Gehwegresten gesäubert wurde, erfolgte im März im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und vieler freiwilliger Helfer, die Pflanzung von 24 verschiedenen alten Sorten von Obstbäumen. Nun sollte als letzte Arbeit die Wiesenaussaat getätigt werden. Sandro Tenne von der Biosphärenreservatsverwaltung leitete die Aktion und hatte statt teurem Grassamen Heusaat für die vorbereitete und rund 2 000 Quadratmeter große Streuobstwiesenfläche besorgt. „Das ist ein Samengemisch, das bei der Heuaufarbeitung auf den Wiesenflächen im Reservat angefallen ist.“

Es hat den Vorteil gegenüber Grassamen aus den Baumarkt, dass es zu einem billiger und für das Reservat quasi umsonst ist. Zum anderen ist es ein Samengemisch aus Grassamen und Kräutersamen. Alles von Gras, wie es auf den Wiesen im Reservat wächst. Damit soll auf der Streuobstwiese eine blütenreiche Grasfläche entstehen, die dann ein Refugium für viele Insekten wie Wildbienen, aber auch für Kleinsäuger und Singvögel wird. Die Wiesenaussaat ist der Abschluss für die Streuobstwiese, die ein Teil des neu geschaffenen Naturlehrpfades Kreba-Neudorf mit „Grünem Klassenzimmer“ und mit mehreren Mitmach- und Informationsstationen ist.