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Die Zeichen der Schönheit

Ein Team des TV-Magazins Galileo besucht die Burg Kriebstein. Dass die Wahl auf die mittelalterliche Festung fällt, ist kein Zufall.

Von Marcus Herrmann

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Mit Fernsehteams kennen sich die Mitarbeiter der Burg Kriebstein inzwischen aus. Im letzten Jahr gastierten etwa die ZDF-Schlössertour und der MDR gleich mehrfach in den historischen Gemäuern.

Dass die Burg einen besonderen Charme hat und als Drehkulisse nicht zu verachten ist, hat jetzt auch der TV-Sender Pro Sieben mitbekommen und einen ganzen Tag lang hier gedreht. Passiert ist das schon am Dienstagmorgen. Gegen 8 Uhr ist die achtköpfige Filmcrew vor Ort und baut ihr Set in der gotischen Stube auf. Aufgenommen wird aber nicht etwa eine Dokumentation über die Burg Kriebstein, sondern eine längere Sequenz für die beliebte Abendsendung Galileo mit Moderator Aiman Abdallah. Das TV-Magazin möchte in den nächsten Wochen eine Serie starten, die sich mit Schönheitsidealen in den einzelnen Epochen – vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert – beschäftigt. „Die Burg ist unsere erste Station. Das Motto lautet, passend zum Ambiente, Schönheitsideale im Mittelalter“, erzählt die zuständige Pro Sieben- Autorin Petra Thurn.

Die Idee auf der Burg zu drehen, sei dem Redaktionsteam beim Surfen durch das Internet und eine interne Datenbank zu mittelalterlichen Drehorten gekommen. Dort habe man Ausschau nach einem geeigneten Drehplatz gehalten und sei letztlich bei der Burg hängengeblieben. „Hier passt für uns alles zusammen. Es mutet alles original-altertümlich an. Außerdem steht uns hier ein extra Ankleidezimmer für unsere Darsteller zur Verfügung“, sagt Thurn.

Gezeigt wird eine Szene, in der die Moderatorin der Sendung Karlotta Arnold in ein mittelalterliches Gewand schlüpft und von einem zeitgenössisch gekleideten Maler porträtiert wird. Der ist übrigens kein Laiendarsteller oder Schauspieler, sondern ein echter Maler. „Wir wollten für die Kamera ja auch ein wirklich gutes Bild anfertigen lassen und haben den Dresdner Maler Torst Jahr engagiert“, sagt die Autorin Petra Thurn.

Am Set drehen acht Leute – vom Kameramann bis zur Requisite – bis 16 Uhr Szenen auf der Burg. Das Ergebnis des Drehtages soll in der zweiten Februarwoche bei Galileo zu sehen sein. Das Wissensmagazin läuft wochentags täglich ab 19.05 Uhr bei Pro Sieben. „Die Frequenz wird knapp 15 Minuten lang sein und den Auftakt zur Serie über die Schönheitsideale vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert bilden“, erzählt Thurn. Burg-Sprecherin Susanne Tiesler ist von der Kooperation mit dem Sender begeistert. „Aus Erfahrung weiß ich, dass solche Drehtage die Besucherzahlen ankurbeln. Deshalb sind wir bereit, für solche Produktionen zur Verfügung zu stehen“, sagt Tiesler.

Gerade vielgesehene TV-Formate wie Galileo brächten sicher einen Bekanntheitsschub, so die Sprecherin weiter. Das Pro-Sieben-Team hat die Heimreise jedenfalls mit einem guten Eindruck angetreten. Darauf deuten zumindest die Aussagen von Autorin Petra Thurn hin: „Wir haben nicht nur den perfekten Drehort in Form des gotischen Zimmers vorgefunden, sondern konnten uns in den Pausen in beheizten Räumen aufhalten.“ Die Arbeitsatmosphäre sei sehr angenehm gewesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Sender bald in Kriebstein seine Kameras aufbaut, ist also durchaus gegeben.

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