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Diese Glashütter Uhrenmarken gibt es schon

In Glashütte werden derzeit unter zehn Markennamen Uhren hergestellt.

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Von Maik Brückner

Glashütte ist die Heimat von elf Uhrenfirmen. Als Bewahrer der Glashütter Tradition sieht sich der Glashütter Uhrenbetrieb, der aus dem VEB Glashütter Uhrenbetriebe hervorgegangen ist und in dem zu DDR-Zeiten viele kleine Uhrenfirmen aufgegangen sind. Heute produziert die Firma Luxusuhren unter der Marke Glashütte Original.

Nach der Wende wurden einige historische Uhrenmarken neu belebt, wie die von A. Lange & Söhne oder Nomos. Andere Firmen wie Mühle wandten sich dem Bau von Armbanduhren zu. Neu in Glashütte sind Hemess, Wempe und Bruno Söhnle, die hier eine Uhrenproduktion begründeten. Einen anderen Weg ging die Firma Tutima, die bei Bremen beheimatet ist und in Glashütte eine eigene Firma gegründet hat, die an die Glashütter Ursprünge anknüpfen will. Die ersten Uhren sollen in diesem Jahr vorgestellt werden.

Aufsehen erregten in den vergangenen Monaten die bayerische Unternehmerin Christine Hutter und der frühere Chef des Glashütter Uhrenbetriebes, Heinz W. Pfeifer. Diese brachten Uhren unter dem Markennamen Moritz Grossmann beziehungsweise B. Junge & Söhne heraus und verblüfften die Fachwelt. Mittelfristig ist damit zu rechnen, dass sich weitere Firmen ansiedeln werden. Denn die Stadt hat einen guten Ruf bei Investoren. Im Rathaus gibt des immer wieder Anfragen, erklärte Bürgermeister Markus Dreßler (CDU) jüngst.