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Feuilleton

Dieser Bürgermeister hat sich einfach selbst gewählt

Im sächsischen Lunzenau gründete Matthias Lehmann einen satirischen Ort. Hier gibt es viel seltsames Zeug auf 1.200 Quadratmetern.

Matthias Lehmann ist in Lunzenau bekannter als der echte Bürgermeister der 4.000-Einwohner-Stadt, schließlich betreibt er dort das Satireparadies Groß-Mützenau.
Matthias Lehmann ist in Lunzenau bekannter als der echte Bürgermeister der 4.000-Einwohner-Stadt, schließlich betreibt er dort das Satireparadies Groß-Mützenau. © Peter Ufer

Etwas kann in diesem Nest nicht stimmen. Auf einem Pfahl hoch oben hockt ein staunender Gartenzwerg, an einer Wand klebt ein Fisch aus Scherben, in der Wiese steht eine Rangierlok, die nie rangiert. Denn in diesem Ort gibt es zwar einen Haltepunkt samt Wartehäuschen, aber keine Schienen. Dort, wo keine Schienen liegen, steht ein weißes Mietshaus samt Kneipe „Zum Prellbock“, daneben ein kleines Hotel, gebaut aus überdimensionierten Koffern, ein Atelier, ein Museum, eine Schiffsanlegestelle und ein Verlag, der die Zeitung Lokpfogel herausgibt.

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