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Dieser Fußwegbau in Dipps hat's in sich

Gegenüber dem Busbahnhof sind 100 Meter Fußweg zu bauen. Das ist technisch und finanziell aufwendig. Für die Autofahrer bedeutet es eine Umleitung.

Die Alte Altenberger Straße in Dipps ist Richtung Reichstädt gesperrt. Das ist nicht das einzige Problem beim Fußwegbau auf diesem Straßenabschnitt.
Die Alte Altenberger Straße in Dipps ist Richtung Reichstädt gesperrt. Das ist nicht das einzige Problem beim Fußwegbau auf diesem Straßenabschnitt. © Egbert Kamprath

Eigentlich ist es nur ein kurzes Stück Fußweg, gerade mal hundert Meter entlang der Alten Altenberger Straße. Sie liegen gegenüber dem Busbahnhof und der Volksbank. Aber dieser Abschnitt hat es in sich, bautechnisch, finanziell und mit einer Umleitung für die Kraftfahrer. Hier lässt die Stadt Dippoldiswalde in den kommenden Monaten, voraussichtlich bis Januar 2021 den Fußweg von Grund auf erneuern.

Erstens hat das Folgen für die Autofahrer in der Stadt, denn die Straße muss für die Bauarbeiten auf einer Seite gesperrt werden, wie Linda Knetsch, Pressesprecherin der Stadtverwaltung, informierte. Der Verkehr kann nur noch in Richtung B 170 hier vorbeifließen. Die Gegenrichtung nach Reichstädt wird auf einer Umleitung über die B170 und von dort ab über die sogenannte Rampe zur Freiberger Straße umgeleitet. Die Ausfahrt aus der Herrengasse bleibt aber weiterhin möglich.

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Die Stützmauern sind die eigentliche Herausforderung

Zweitens ist dieser Abschnitt eine Herausforderung für die Bauleute. Denn der Fußweg verläuft hier auf einem steilen Geländeabschnitt. Nahezu bei jedem Grundstück muss eine Stützmauer berücksichtigt werden. Ein Ingenieurbüro aus Freiberg hat diese untersucht und festgestellt, dass fast jede Mauer saniert werden muss. Erst dann ist es sinnvoll, oben den Fußweg neu zu bauen. So sind die Bauleute jetzt dabei, die Fundamente der Mauern zu sichern, die Mauern neu zu verankern oder Treppen in die Grundstücke neu zu bauen.

Finanzierung aus dem Topf der Stadtsanierung

Den Auftrag für diese Arbeiten hat das Unternehmen Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH aus Freiberg für rund 312.000 Euro erhalten. Der eigentliche Gehwegbau wurde danach für rund 157.000 Euro an dieselbe Firma.  Insgesamt kostet diese Gehwegsanierung also knapp eine halbe Million Euro. Die Stadt Dippoldiswalde finanziert das Vorhaben mithilfe des Förderprogramms zur Stadtkernsanierung. Dort war dieses Vorhaben schon für 2019 eingeplant gewesen. Damals sind aber nur die ersten Vorbereitungen gelaufen, der Einbau der Straßenborde und einer provisorischen Asphaltdecke. 

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