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Dipps erforscht Altbergbau weiter

Die Stadt will Partner bleiben bei dem internationalen Projekt, aber mit Bauchschmerzen.

Von Franz Herz

Die Stadt Dippoldiswalde will sich weiter an dem internationalen Forschungsprojekt für den Altbergbau unter der Bezeichnung Archaeomontan beteiligen. Das hat der Stadtrat am Mittwoch mit 17 gegen zwei Stimmen beschlossen. Die Entscheidung ist dem Rat schwergefallen, weil Dippoldiswalde derzeit eigentlich kein Geld für solche Vorhaben hat. Nun kostet Archaeomontan die Stadt erst einmal kein Geld. Neun Partner vom Sächsischen Oberbergamt bis zur Stadt Krupka/Graupen sind daran beteiligt. Jeder hat einen Anteil der Kosten zu tragen. Auf Dippoldiswalde entfallen 495 000 Euro. Die werden aber weitgehend aus Fördermitteln der Europäischen Gemeinschaft finanziert. Dippoldiswalde erbringt seinen Anteil durch Eigenleistungen der Mitarbeiter.

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Bedenken rühren daher, dass das Projekt auf lange Sicht auch den Bau eines Zentrums mittelalterlicher Bergbau in Dipps enthält. Das würde ein Millionenprojekt. In der derzeitigen Finanzmisere von Dippoldiswalde bereitet das einigen Stadträten Sorge. OB Jens Peter (Freie Wähler) versprach aber, dass die Entscheidung über ein solches Bauvorhaben noch völlig offen sei und auf jeden Fall der Stadtrat darüber zu entscheiden hat. Er wies darauf hin, dass Dippoldiswalde dank der bisherigen Arbeit von Archaeomontan schon einen Gewinn an Bekanntheit und Ansehen hat.

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