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Dippoldiswalde

Dipps hält Stadträte auf Abstand

Auch der Dippoldiswalder Rat muss sich in Zeiten der Corona-Krise umstellen. Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) hat dafür einen Plan.

So eng sitzen die Stadträte in Dippoldiswalde normalerweise. In Zeiten der Corona-Krise kann das nicht sein.
So eng sitzen die Stadträte in Dippoldiswalde normalerweise. In Zeiten der Corona-Krise kann das nicht sein. © Egbert Kamprath

Die Oberbürgermeisterin von Dippoldiswalde, Kerstin Körner (CDU), versucht in der Corona-Krise auch ihren Stadtrat zu schützen. So hat sie die Sitzung des Technischen Ausschusses, die für Mittwochabend angesetzt war und zu der sie auch schon eingeladen hatte, kurzerhand wieder abgesagt. Auf der Tagesordnung standen drei Bauvorhaben, zu denen die Stadt Stellung nehmen muss. In dringenden Fällen kann das auch die Verwaltung erledigen. Themen, bei denen kein terminlicher Druck besteht, will Körner später wieder auf die Tagesordnung bringen, wie sie auf Anfrage von sächsische.de informierte.

Termindruck besteht aber beim Haushaltsplan der Stadt, der eigentlich auf der Ratssitzung am 1. April beschlossen werden sollte. Wenn nicht noch Anordnungen kommen, die auch solche Versammlungen untersagen, will Körner die Haushaltssitzung zwar durchziehen, aber nicht im Ratssaal, sondern im großen Parksaal. Der Saal im Dippoldiswalder Rathaus ist schon in normalen Zeiten sehr eng. Dort ist es völlig unmöglich, den nötigen Abstand herzustellen, der für einen ordentlichen Infektionsschutz nötig wäre. Der große Parksaal, in dem derzeit ohnehin keine Veranstaltungen stattfinden dürfen, bietet aber den nötigen Raum, um die Räte mit dem gebührenden Abstand zueinander zu versammeln. 

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