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Dippser Gymnasium nach Umbau behindertengerecht

Dippoldiswalde. Während sich der Termin der Fertigstellung des Verbindungsbaus am Dippoldiswalder Glückauf-Gymnasium verzögert und auf Februar 2004 verschoben werden musste, laufen die Arbeiten im Haus 2 bisher planmäßig, informiert das Landratsamt.

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Dippoldiswalde. Während sich der Termin der Fertigstellung des Verbindungsbaus am Dippoldiswalder Glückauf-Gymnasium verzögert und auf Februar 2004 verschoben werden musste, laufen die Arbeiten im Haus 2 bisher planmäßig, informiert das Landratsamt.

Damit aus dem verschlissenen Plattenbau ein modernes Schulgebäude wird, sind umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich. Das Gebäude muss entkernt werden. Neben Arbeiten an der Drainage ist es auch notwendig, die Decken zu verstärken und ein weiteres Treppenhaus einzubauen, um den Anforderungen des Brandschutzs zu entsprechen, erklärt Astrid Uhlig, die zuständige Sachbearbeiterin des Bauamtes. Außerdem erhält das Gebäude einen Aufzug. Nach Abschluss des Um- und teilweisen Neubaus wird die gesamte Schule behindertengerecht. „Das ist heute generell üblich, wenn Schulgebäude rekonstruiert werden“, sagt Jörg Heyne, Sachgebietsleiter Schulverwaltung beim Landratsamt.

Weitere Baumaßnahmen am Schulgebäude betreffen das Abdichten des Daches und den Einbau neuer Fenster.

Bis zum 1. Juni 2004 soll das Haus 2 fertig saniert sein, damit es zu Beginn des Schuljahres 2004/2005 bezogen werden kann. Danach schließt sich die Rekonstruktion des Hauses 1 an. Das kann allerdings für die Dauer der Bauzeit nicht komplett leergezogen werden, weil es das größere der beiden Schulgebäude ist.

„Wir werden bei laufendem Schulbetrieb voraussichtlich in drei Bauabschnitten bauen. Das wird sicher der schwierigste Teil des Umbaus werden“, sagt Jörg Heyne. Er gehe aber davon aus, dass sich gemeinsam mit der Schule Wege finden lassen, die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. (SZ/schl)