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Dippoldiswalde

Dippser Landsknechtslager in der Schwebe

Ronny Berger wollte im April ein historisches Treffen auf dem Dippser Markt veranstalten. Die Werbung hatte begonnen, und jetzt weiß er nicht, ob es klappt.

Ronny Berger betreibt in Dipps einen Angelladen und ist in seiner Freizeit bei den Oberlausitzer Landsknechten. Die will er eigentlich gerne nach Dippoldiswalde einladen.
Ronny Berger betreibt in Dipps einen Angelladen und ist in seiner Freizeit bei den Oberlausitzer Landsknechten. Die will er eigentlich gerne nach Dippoldiswalde einladen. © Egbert Kamprath

Ronny Berger ist der Inhaber des Angelladens auf dem Marktplatz in Dippoldiswalde. In seiner Freizeit macht er als Musketier bei den Oberlausitzer Landsknechten mit, einer Gruppe, die das Leben zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges nachempfindet. Mit seinen Landsknechten wollte er am Wochenende nach Ostern auf dem Dippser Markt ein Landsknechtstreffen veranstalten. Ein Marsch durch die Stadt, ein Feldlager mit Handwerkern und Händlern sowie Vorführungen waren vom 17. bis 19. April geplant.

Aber momentan hängt die ganze Veranstaltung in der Luft. „Keiner kann mir sagen, ob ich sie durchführen kann oder nicht“, sagt Berger. Von der Stadt Dippoldiswalde hat er die Zusage, dass er den Marktplatz nutzen darf. Aber wie sich die Epidemie mit dem Coronavirus bis dahin entwickelt, weiß im Moment keiner. „Ich verhandle mit dem Landratsamt, bekomme aber keine Aussage“, sagt der Hobby-Landsknecht. Daher verfolgt er momentan das Ziel eines Landsknechtstreffens weiter, kalkuliert aber auch eine mögliche Absage mit ein. „Das wäre schade, weil wir es dann wohl bis ins nächste Jahr verschieben müssten. Der Kalender mit ähnlichen Treffen ist 2020 schon gut gefüllt“, sagt Berger. Wenn die Veranstaltung stattfindet, würde sie auf jeden Fall die Grenze von hundert Beteiligten sprengen. „Es wären ja allein 50 Landsknechte, und eine größere Zahl von Besuchern erwarten wir schon auch“, sagt der Organisator. 

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