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Dippser Museum präsentiert sich

Umbau und Sanierung des Baudenkmals sind für die Architekten knifflige Aufgaben. Nächstes Wochenende zeigen sie ihre Lösungen.

Sanierung und Umbau des Dippser Lohgerbermuseums sind eine Herausforderung für die Architekten. Zum Tag der Architektur zeigen sie der Öffentlichkeit die spannendsten Stellen.
Sanierung und Umbau des Dippser Lohgerbermuseums sind eine Herausforderung für die Architekten. Zum Tag der Architektur zeigen sie der Öffentlichkeit die spannendsten Stellen. © Egbert Kamprath

Dieses Jahr wird das Lohgerbermuseum in Dippoldiswalde beim Tag der Architektur vorgestellt. Dieses Baudenkmal wird seit anderthalb Jahren saniert und umgebaut. Dabei gab es verschiedenste Ansprüche unter einen Hut zu bringen. Die Bauleute müssen Schäden beseitigen, wie den Schwammbefall, sie müssen soviel historische Bausubstanz erhalten wie möglich und zugleich ein modernes Museum auf dem heutigen Stand der Technik bauen, das auch barrierefrei zugänglich sein wird. Der  Gebäudekomplex besteht aus dem ehemaligen barocken Wohngebäude der Gerberfamilie, der Lohgerberwerkstatt, einer Remise und einem Torhaus.

Wer den Museumsbau einmal in der Rohform sehen will, also bevor wieder die Ausstellung dort eingezogen ist, hat am Sonnabend, 27. Juni, zum Tag der Architektur die Gelegenheit. Die Baustellenbesichtigung des Lohgerbermuseums findet am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr statt. Die Führungen werden voraussichtlich um die 45 Minuten dauern und sie finden in kleinen Gruppen von bis zu zehn Personen statt. Dabei kann es zu Wartezeiten kommen. Die Architekten wollen am Beispiel dieses einzigartigen Bauwerks vor allem über Themen informieren wie  die denkmalgerechte Sanierung, barrierefreie Gestaltung, Restaurierung und Bauen im Bestand. Das kann auch für private Eigentümer interessant sein, die ein Altes Haus besitzen.

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Die Organisatoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Baustellenbesichtigung handelt, nicht um einen Museumsbesuch. Daher empfehlen sie festes Schuhwerk und weisen darauf hin, dass die Toilettennutzung nicht zuverlässig möglich sein wird. Der Startpunkt der Führung, wo auch Parkmöglichkeiten bestehen, ist hinter dem Museum über die Zufahrtstraße "Am Mühlgraben".

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