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Dippoldiswalde

Dippser Weihnachtsmarkt ist gesichert

Vom 6. bis 15. Dezember ist wieder Markttreiben in der Stadt. Betreiber ist ein alter Bekannter.

Weihnachtsmarkt in Dipps.
Weihnachtsmarkt in Dipps. © Egbert Kamprath

Als sich der Stadtrat dieses Frühjahr zuletzt mit dem Thema Weihnachtsmarkt befasst hat, stand noch völlig in den Sternen, wer die Traditionsveranstaltung dieses Jahr organisiert. Nun informierte Oberbürgermeisterin Kerstin Körner (CDU) den Stadtrat, dass sie sich mit dem Verein Kulturraum- und Brauchtumspflege darüber geeinigt hat. Der Verein wird vom Freitag, dem 6. Dezember, bis Sonntag, dem 15. Dezember, einen Weihnachtsmarkt in Dippoldiswalde organisieren.

Damit setzt sie auf bewährte Organisatoren. Dirk Massi, der Vorsitzende des Brauchtumsvereins und inzwischen auch Ortsvorsteher von Dippoldiswalde, hat schon 2017 die Organisation des Weihnachtsmarkts übernommen, nachdem sich die Stadtverwaltung dabei zurückgezogen hat. Im ersten Jahr hat Massi den Markt auf eigene Verantwortung organisiert. 2018 lief die Organisation schon unter dem Dach des Brauchtumsvereins, der zwischenzeitlich gegründet worden war. Hauptanliegen des Vereins war zuerst, die 800-Jahr-Feier von Dippoldiswalde zu organisieren. Schnell hat er aber auch die Verantwortung für andere Veranstaltungen in der Kernstadt übernommen.

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Dieses Frühjahr noch war aber unklar, ob er wieder einen Weihnachtsmarkt auf die Beine stellt. Der Verein hatte schon früh zugesagt, sich am fahrenden Weihnachtsmarkt zu beteiligen, der am ersten Adventswochenende entlang der Weißeritztalbahn stattfindet. Inzwischen haben die Mitglieder aber entschieden, dass sie den Weihnachtsmarkt an den beiden folgenden Wochenenden auf dem Markt auch organisieren – mit finanzieller Unterstützung durch die Stadt. Der Rat hat im Frühjahr 5 000 Euro für den Weihnachtsmarkt freigegeben. Diese stehen jetzt für den Brauchtumsverein bereit.

Der Verein springt dieses Mal noch ein, damit der Weihnachtsmarkt erhalten bleibt, wie Massi gegenüber der SZ erklärte. Er will den Markt nicht auf Dauer organisieren. „Dafür muss dann ein anderer Betreiber gefunden werden“, sagt der Vereinsvorsitzende.