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Diskussion um Straßennamen

Das Thema Straßenumbenennung spielt eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen zwischen Dippoldiswalde und Schmiedeberg, informierte Ulrich Kretzschmar (CDU), der amtierende Bürgermeister von Schmiedeberg, den Gemeinderat.

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Das Thema Straßenumbenennung spielt eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen zwischen Dippoldiswalde und Schmiedeberg, informierte Ulrich Kretzschmar (CDU), der amtierende Bürgermeister von Schmiedeberg, den Gemeinderat. Die Deutsche Post will, dass die Stadt eine einheitliche Postleitzahl bekommt. Künftig soll die Dippser 01744 auch für Schmiedeberg gelten. Dafür wiederum fordert die Post eine Umbenennung aller doppelt vorkommenden Straßennamen.

Insgesamt kommen 15 Bezeichnungen sowohl in Dipps als auch in Schmiedeberg vor. Die Verwaltung hat eine Aufstellung gemacht, wie viele Anwohner und wie viele Gewerbebetriebe in jeder Straße gemeldet sind. Dabei gab es auch die Idee von Stadträten, dass hauptsächlich in Schmiedeberg die Straßen neue Namen bekommen sollen. Dort kommt ohnehin schon eine Adressenänderung durch die Übernahme der Postleitzahl. Doch dagegen regte sich Widerstand auf der Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Der Schmiedeberger Ortsvorsteher Falko Uyma (Freie Wähler) forderte, dass sowohl im Schmiedeberger als auch im Dippoldiswalder Gebiet Straßen umbenannt werden müssten. Nun sind die Ratsmitglieder und Ortschaftsräte aufgerufen, Vorschläge zu machen für sinnvolle Neubenennungen. (SZ/fh)