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Döbeln bekommt Flutgeld

Die Stadt erhält 118 000 Euro. Das Geld ist für die Sanierung der Technitzer Straße gedacht. Die ist bereits Geschichte.

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Die Große Kreisstadt Döbeln hat vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) einen Förderbescheid über rund 118 000 Euro erhalten. Es ist sachsenweit der hundertste Bescheid zur Beseitigung von Schäden an der Verkehrsinfrastruktur nach dem Hochwasser im Juni vergangenen Jahres.

Das Geld kommt aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen und ist für die Sanierung der Technitzer Straße gedacht. Die wurde mit Zustimmung der Behörden bereits im Sommer 2013 instand gesetzt.

Durch das Hochwasser der Mulde wurde die Technitzer Straße im Bereich zwischen dem Ende der Häuserreihe in Masten und der Muldenbrücke Technitz stark beschädigt. Die westliche Böschung wurde auf einer Länge von rund 190 Metern bis an den Fahrbahnrand auf eine Tiefe von rund 1,80 Meter weggeschwemmt. „Um die Straße wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen, wurden die Böschungen saniert, das Mittelspannungskabel sicher verlegt und ein Verbund zwischen Fahrbahnunterbau und neuer Böschung hergestellt“, erklärt Lasuv-Pressesprecher Florian Schaefer.

Nach dem Juni-Hochwasser hatte die Sächsische Staatsregierung Anfang Juli ein Wiederaufbauprogramm beschlossen. Das beinhaltet eine bis zu 100-prozentige Förderung für die Instandsetzung flutgeschädigter Straßen und Brücken. Damit die Beseitigung der Schäden in den Gemeinden schnell starten konnte, hatte die Staatsregierung die Förderunschädlichkeit ausgesprochen. So konnten alle Projekte ohne Bewilligung sofort angepackt werden. (DA)