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Corona: Döbelner Freibad kommt an Grenze

Zum dritten Mal hatte das Bad eine Zeit lang niemanden eingelassen. Das Gedränge war zu groß geworden.

Andrang herrschte am Freitag im Döbelner Freibad. Für eine Stunde wurden keine neuen Badegäste eingelassen, um die Abstände zu wahren.
Andrang herrschte am Freitag im Döbelner Freibad. Für eine Stunde wurden keine neuen Badegäste eingelassen, um die Abstände zu wahren. © Jens Hoyer

Döbeln. Am Freitag, dem angeblich heißesten Tag des Jahres, hat sich am Nachmittag vor dem Döbelner Stadtbad eine längere Schlange gebildet. Mehr oder weniger geduldig warteten die Badegäste, bis sie eingelassen wurden. „Wir haben mal für eine Stunde zugemacht“, sagte Badleiter Toni Bunzel.

 Der Grund sind die Corona-Auflagen. Die Aufnahmekapazität des Bades ist auf 750 Besucher begrenzt. „Aber das ist nur eine Zahl“, sagte Toni Bunzel. „Wenn die Abstände im Wasser und an der Rutsche nicht gewährleistet sind, können wir erst einmal niemanden mehr hereinlassen.“ Das sei in dieser Badesaison schon dreimal nötig gewesen.

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Mehr Gäste im August

Lange war die Freibadsaison nicht so gut gelaufen, aber im heißen August kommen die Badegäste reichlicher. Um die 400 bis 500 pro Tag. An guten Tagen auch mal 600, sagte Toni Bunzel. Das ist aber weit von dem entfernt, was ohne Corona möglich wäre.

Im vergangenen Jahr hatten am besten Tag um die 1.400 Badegäste Abkühlung gesucht. Bunzel vermutet, dass auch wegen Corona manche Besucher das Bad meiden. Einen positiven Effekt hat das Minus aber. „Vom Benehmen der Badegäste her ist es sehr entspannt. Es gibt sehr wenige Vorfälle.“

Die Wassertemperatur lag am Freitag bei 26 Grad und gefühlt schon nahe Badewannentemperatur. „Wir füllen immer ordentlich Frischwasser zu, damit das Wasser erfrischend bleibt“, sagte Toni Bunzel.

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