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Döbelner ehren die Opfer

Döbeln. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – den ersten Artikel des deutschen Grundgesetzes als Bekenntnis zu Menschlichkeit und Freiheit zitierte gestern Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) bei der Ehrung der Opfer des Nationalsozialismus auf dem Wettinplatz.

Döbeln. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – den ersten Artikel des deutschen Grundgesetzes als Bekenntnis zu Menschlichkeit und Freiheit zitierte gestern Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) bei der Ehrung der Opfer des Nationalsozialismus auf dem Wettinplatz. „Es geht um die Frage, wie wir miteinander umgehen. Freiheit und Menschenrechte sind nicht nur deutsch oder europäisch, sie sind universell, international und unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Glauben.“ Der Gegenentwurf zur Radikalismus jeder Art seien Demokratie, Achtung des Rechts, Respekt und Wahrung der Menschenwürde.

Gestern vor 70 Jahren war das Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit worden. „Wir begehen diesen Tag nicht, weil wir uns schuldig gemacht haben, denn Schuld ist nicht übertragbar. Aber Verantwortung ist sehr wohl übertragbar“, so Egerer.

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Bei der Ehrung der Opfer legen die Fraktionen des Stadtrates, Mitarbeiter der Verwaltung und der Gesellschaften der Stadt und Schulleitung und Schüler des Lessing-Gymnasiums Kränze und Blumen nieder. Der Landkreis Mittelsachsen wurde durch den Beigeordneten Lothar Beier vertreten.