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„Dohmaer Wasser“ holt 100 Prozent

In Dohma trat nur eine Liste zur Wahl an. Trotzdem ist das Ergebnis bemerkenswert.

© Daniel Schäfer

Dass die Wählervereinigung Dohmaer Wasser die Gemeinderatswahl in Dohma gewinnen würde, war von vorherein klar. Es war die einzige Liste, die Kandidaten zur Wahl stellte. 

Allerdings konnten die Dohmaer noch zusätzliche Namen auf dem Wahlschein ergänzen. Nach Auskunft des Pirnaer Rathauses machte ein einziger Wähler davon Gebrauch, was am Ergebnis nichts änderte. Aufgrund der Rundungs-Ungenauigkeit stehen für die Kandidaten des Dohmaer Wassers am Ende 100 Prozent der Wählerstimmen zu Buche. Bei der vergangenen Wahl 2014 hatte die Wählervereinigung 84 Prozent erreicht, die CDU 8,9 und Die Linke 7,1. Beide Parteien traten diesmal nicht mit eigenen Kandidaten an.

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Von den insgesamt 18 Kandidaten der Wählervereinigung Dohmaer Wasser können zwölf in den Gemeinderat einziehen; so viele Sitze hat das Gremium. Die Wähler schauten dabei durchaus genau nach Namen. So erzielte zum Beispiel der auf Platz 13 der Liste gesetzte Mathias Kürbs das drittbeste Stimmen-Ergebnis. (SZ/ce)

Der neue Gemeinderat

Wählervereinigung Dohmaer Wasser: Ronny Kühnel (359 Stimmen), Hendrik Oltersdorf (270), Mathias Kürbs (197), Thomas Ziesenis (184), Silvia Sachse (171), Roland Häcker (166), Jörg Mathes (163), Ronny Strauß (154), Thomas Oertel (152), UIf Mende (142), Ronny Seidel (127), Steffen Janich (116).

Wahlberechtigte insgesamt: 1.594; Wähler: 1.128; gültige Stimmen: 2.705; Wahlbeteiligung: 70,8 Prozent.

Quelle: Stadt Pirna

Alle Wahlergebnisse gibt es ausführlich auf sächsische.de

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