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Domherrenhof ist jetzt gesichert

Die Elblandkliniken arbeiten weiter an einem Verkauf der Immobilie.

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Von Peter Anderson

Meißen. Das Gebäude des früheren Hotels Domherrenhof auf der Meißner Freiheit bleibt vorerst ungenutzt. Darüber informierte jetzt der Chef der Elblandkliniken Frank Ohi. Das kommunale Unternehmen wollte in der repräsentativen Immobilie ursprünglich den Sitz der Elblandkliniken einrichten und dort Studien- sowie Aus- und Weiterbildungsprogramme anbieten. Stattdessen entstand jedoch ein nobles Hotel mit zwei Gourmetköchen. Nach dem Ausscheiden der Vorstände Markus Funk und Stefan Geiger wurde das Hotel umgehend aus Kostengründen geschlossen und das Personal entlassen. Diebe nutzten die Gelegenheit zu Raubzügen in dem gut ausgestatteten Gebäude.

Dieses Risiko wurde nach Ohis Angaben mittlerweile minimiert. Eine Alarmanlage sei installiert worden. Zusätzlich würden Mitarbeiter eines Wachschutzes regelmäßig ihre Runden auf dem Gelände drehen. Daher habe es nach den ersten Vorfällen keine weiteren Probleme gegeben. Die Kosten für den Unterhalt des Hauses setzen sich laut Ohi aus den üblichen Ausgaben zusammen, die für das Beräumen des Schnees und für Energie anfallen.

Das 1 500 Quadratmeter große Grundstück wird seit dem Herbst vergangenen Jahres zum Verkauf angeboten. In einem ersten Exposé war von einem Verkaufspreis in Höhe von 2,15 Millionen Euro die Rede. Kenner des Meißner Immobilienmarktes halten den Preis für unrealistisch.